Donnerstag, 31. Oktober 2013

Lesetipp: 36 Quadratmeter Weißraum

















[Foto: Roberto Ruiz; Designlines]

Stellen Sie sich vor, alles in Ihrer Wohnung ist weiß. Der Fußboden, die Wände, die Fenster, sämtliche Möbel. Im katalanischen Badeort Sitges hat das Architekturbüro Colombo and Serboli Architecture ein Ferienapartment in einen White Cube verwandelt.  Und lediglich ein paar Ausreißer in Form von schwarzen Accessoires und Kunstwerken konnten sich durchsetzen in dieser minimalistischen Monochromie. Hier geht's zum Artikel:

www.designlines.de

Mittwoch, 30. Oktober 2013

Lesetipp: Winterschlaf im Designhotel



 













 

[Foto: Nobis-Hotel; Designlines]

Mittendrin im Design-Themenpark von Stockholm liegt das Nobis Hotel am Norrmalmstorg. Dem schwedischen Designertrio Claesson Koivisto Rune gelingt hier die Verknüpfung einer historischen Architektur mit einem zeitgenössischen, unprätentiösen Interior. Weiter zum Artikel: 

www.designlines.de

Sonntag, 27. Oktober 2013

Donnerstag, 24. Oktober 2013

Veranstaltungstipp: Architect@Work in Berlin













 
















 

[Fotos: C. Hoff]

Noch bis heute Abend kann man sich auf der Messe Architect@Work umsehen, die erstmals in Berlin stattfindet. Neben Ausstellern wie Flos, Foscarini, Cosentino (mit seinem neuen, ultra-kompakten Werkstoff Dekton), Ceramica Refin oder Mosa Tiles gibt es dort eine Installation der französischen Designerin Matali Crasset und eine gelungene Ausstellung zum Thema Beton zu sehen. Apropos Beton: Wer sich für die neuesten Trends beim Thema Material interessiert, sollte die Architect@Work besuchen. Kein Aussteller darf übrigens Produkte präsentieren, die älter als zwei Jahre sind!

www.architectatwork.de


Mittwoch, 23. Oktober 2013

Der Himmel über Istanbul [Muezzin]

video

[Film: C. Hoff]


Unterwegs auf der 13. Kunstbiennale in Istanbul































[Fotos: C. Hoff]

Gerade ist die 13. Kunstbiennale in Istanbul zu Ende gegangen. An verschiedenen Orten in der Stadt präsent, war die Hauptausstellung direkt am Bosporos zu sehen: in alten, sehr atmosphärischen Lagerhallen direkt neben dem Museum Istanbul Modern. Daran teilgenommen haben Künstler wie Santiago Sierra, Thomas Hirschhorn, Annika Eriksson und viele türkische Künstler. Unter Federführung der Kuratorin Fulya Erdemci kreiste das Thema dieser Biennale-Ausgabe um Fragen der Demokratie. Aktuell und hochbrisant, wie die Ereignisse auf dem nicht weit entfernten Taksim-Platz der türkischen Metropole zeigen.

http://13b.iksv.org


Samstag, 19. Oktober 2013

Lesetipp: Aufbruch Glas Ost



 












[Foto: Lasvit]

Vielleicht ist Glas deshalb so beliebt bei Designern, weil der Werkstoff eine einzige Herausforderung ist – technisch und gestalterisch. Zwar entwerfen immer mehr Designer auch Möbel aus Glas, doch Experimentierfeld par excellence ist das Objekt-, Leuchten- und Tableware-Design. Wir sind unterwegs gewesen im traditionellen Glasland Tschechien und dabei auf ungewöhnliche Menschen, Experimente und Artefakte gestoßen. Zum gesamten Artikel:


Freitag, 18. Oktober 2013

And the winner is ... [Electrolux Design Lab 2013]







 


















[Fotos: Electrolux und C. Hoff]

... Adrian Perez Zapata aus Kolumbien!

Er ließ Luiza Silva mit Atomium (Brasilien) und Jeabyun Yeon mit Breathing Wall (Südkorea) hinter sich und gewann auch den Publikumspreis. Mab heißt das Projekt des Kolumbianers. Dabei handelt es sich um ein automatisches Cleaning System, das aus hunderten fliegenden Mini-Robotern besteht. Die säubern beinahe jede Oberfläche mit einem Wassertropfen, der Dreck und Staub aufsaugt. Vorbild sind die Roboter-Bienen der Harvard University, erklärte der sichtbar gerührte Gewinner. Adrian Pereoz Zapata winken 5000 Euro Siegerprämie undt ein halbjähriiges, bezahltes Praktikum bei Electrolux. Glückwunsch!

http://electroluxdesignlab.com

Electrolux Design Lab 2013 [Stockholm]






























[Fotos: C. Hoff]

Fliegende Miniroboter, die unsere Wohnung ohne unser Zutun säubern? Eine zusammenfaltbare Matte, die das Fettgehalt des eben gekauften Lachses misst? Ein Gerät, das aussieht wie das Brüssler Atomium, jedoch ein 3-D-Printer ist und gesundes Essen ausdruckt? Das sind nur einige von den vielen und teils erstaunlichen Ideen, die 1700 Designstudenten und Design-Newcomer beim Electrolux Design Lab 2013 eingereicht haben.


Acht davon hatten es in die Endauswahl des Wettbewerbs geschafft. Lediglich eine einzige Frau war dabei: Luiza Silva aus Brasilien mit ihrem Projekt Atomium.Die drei Themen, für die die Jungdesigner Produkte entwickeln sollten, standen dieses Jahr unter dem Motto: Natural Air, Social Cooking, Effortless Cleaning.

Showdown in Stockholm

Am Mittwoch war es dann soweit. Im Stockholmer Fotografie-Museum Fotografiska stellten die acht Kandidaten der Endrunde - nach monatelanger Vorarbeit - dem Publikum und der Jury ihre Ideen vor. Die war dreiköpfig und prominent besetzt: mit Stefano Marzano, Chief Design Officer von Electrolux, Pio Barone Lumaga, Gründer und Herausgeber des Designmagazins LOFT sowie Hideshi Hamaguchi, Designstratege bei Yanko Design.

Jung, dynamisch & vernetzt

Dass die Teilnehmer alle jung und Social Media, Internet und Smartphone fester Bestandteil ihres Lebens sind, merkte man fast jedem Entwurf an. Da sollen Kinder zum gesunden Essen mit einem 3-D-Printer animiert werden (Atomium von Luiza Silva, Brasilien), wird die Wohnung mit einem von einem Smartphone gesteuerten Gerät gesäubert (3F von Germain Verbrackel, Frankreich) oder kocht man zuhause mit dem Holgram der besten Freunde (Global Chef von Dawid Dawod, Schweden). Da fragte sich das ein oder andere ältere Semester das ein oder andere Mal unwillkürlich: Warum eigentlich nicht einfach auf den Markt gehen, frische Tomaten vom Bauern kaufen, Freunde einladen und gemeinsam den Kochelöffel schwingen? Vielleicht war mein Favorit deshalb Wei Kiat Law aus Singapur. Weil seine Idee einfach ist und effizient. Er verbindet Mode mit Nutzen und hat mit OZ-1 ein Utensil entworfen, das nicht nur den Hals ganz wunderbar schmückt. Es reinigt zudem die verschmutze Luft und versprüht einen individuell wählbaren Duft - Luftverschmutzung und Stress adé!

Claudia Simone Hoff


http://electroluxdesigonlab.com

Lieblingsort: Keramikerna [Södermalm]




























[Fotos: C. Hoff]

In der Stockholmer Asögatan 159 befindet sich ein charmantes Keramikatelier. Hier tüfteln und werkeln Ulrika Ahlsten, Mia Blanche und Anna Svensson. Das Schöne daran: Die Handwerkerinnen verkaufen ihre fragilen Wunderdinge auch an die vorbei Flanierenden. Kunterbunte Tassen, Teller, Schalen und Vasen. Als ich sie in ihrem Ladenatelier auf Södermalm besuchte, probierten sie gerade eine neue Technik aus: per Hand werden mit einem Pauspapier florale Muster direkt auf das ungebrannte Objekt gepaust. Wer hin will, klopft hier: 

www.keramikerna.se