Mittwoch, 27. November 2013

Christian Awe & Sub-Zero

































[Fotos: C. Hoff]

Vorhin war Premiere im Hamburger Alsterhaus. Am Donnerstag vergangener Woche bereits im kleinen Kreis in einem Künstlerstudio in Berlin-Lichtenberg. Wovon die Rede ist? Christian Awe hat einen riesigen Kühlschrank (Pro 48) des amerikanischen Herstellers Sub-Zero in ein Kunstwerk verwandelt. Nun sind die Oberflächen des Kühlschranks aus Edelstahl mit den ungegenständlichen Gemälden im Grundton Weiß mit farbigen Einsprengseln gestaltet. Zum Bemalen wurden die einzelnen Kühlschrankteile allerdings abgenommen, erzählt der Künstler. Auch habe es etliche Versuche gebraucht, um das Kunstwerk auf der ungewöhnlichen Oberfläche überhaupt haltbar zu machen, so Awe. Der Künstler selbst ist von seinem Werk übrigens so inspiriert, dass er noch neun weitere Kühlschränke bemalen will. Die sind übrigens weiter voll funktionsfähig!

www.christianawe.com

www.subzero-wolf.com


Sonntag, 24. November 2013

Lesetipp: Alles anders in Berlin



 












[Foto: Stefan Wolf Lucks; Designlines]

Es muss nicht immer alles aus einem Guss sein. Wie ein Interior mit Kontrasten gelingt, zeigt das Berliner Architekturbüro Karhard im Stadtteil Lichterfelde. Hier haben Thomas Karsten und Alexandra Erhard ein Einfamilienhaus umgebaut, in dem jeder Raum anders aussieht: mal grellgelb, mal minimalistisch in Beton, mal mit ungewöhnlichen Materialkombinationen. Weiterlesen:

www.designlines.de

Lesetipp: Auferstanden aus Ruinen















 

[Foto: Werner Huthmacher; Designlines]

Zwei Etagen und ein gläserner Dachpavillon: Das Architekturbüro Abcarius + Burns hat in Berlin eine alte Remise in ein modernes, wohnliches Familiendomizil verwandelt. Und dabei den Flair des Vergangenen mit zeitgenössischen Einbauten, Möbelklassikern, Kunst und allerlei Sammlerstücken kombiniert.Zum gesamten Artikel:

www.designlines.de

Freitag, 8. November 2013

Wallpaper Handmade/ Christian Haas

























[Fotos: Christian Haas]

Christian Haas arbeitet schon lange mit der Kristallglasmanufaktur Theresienthal zusammen. Nun ist er mit einem aufwändigen Glasobjekt in der Wallpaper-Hand-made-Ausstellung verteten, die im Dezember auch anlässlich der Art/ Design Miami gezeigt wird. Tasting Cabinet heißt seine verspiegelte Minibar. Die wunderschönen Flakons in transparentem und rauchgrauem Glas sind mit verschiedenen Armagnacs von Marquis de Montesquiou der Jahrgänge 1904, 1934, 1955 und 1977 gefüllt.

www.wallpaper.com

www.christian-haas.com

Lesetipp: Fenster zum Schlauch



 













[Foto: Adrien Williams; Designlines]

Wer wohnt schon gern in einer dunklen Erdgeschosswohnung? Niemand. Es sei denn, man kennt Anne Sophie Goneau. In Montreal hat die kanadische Architektin eine ungünstig geschnittene Wohnung umgebaut und kombiniert dort nicht nur kontrastierende Materialien mit wenigen eingestreuten Farbklecksen und geradlinigen Möbeln. Das Apartment fällt zudem auf durch ein extrem offenes Raumkonzept, bei dem zwar Privatheit geopfert, dafür aber umso mehr Licht gewonnen wird. Zum Artikel:

www.designlines.de

Dienstag, 5. November 2013

Ein Nachmittag im Spa [Waldorf Astoria, Berlin]











 











[Fotos: C. Hoff]


Nieselregen, dunkler Himmel schon am frühen Nachmittag, ein frischer Wind. Gestern war genau der richtige Tag für einen Tag im Spa, dachte ich mir. Nicht irgendein Spa natürlich. Ich hatte mir das Guerlain Spa im Waldorf Astoria Hotel in Berlin ausgesucht.


Berlin, Ecke Bahnhof Zoo
Zugegeben, diese Ecke von Berlin ist noch nicht ganz so edel wie das Hotelinterior, aber es passiert gerade ziemlich viel. Die Fotogalerie C/O Berlin ist von Mitte ins Amerika Haus gezogen und auch das Bikini Haus bekommt ein Make over. Ein Make over erwartete mich auch im Spa. Etwas abgehetzt kam ich dort nach einem stressigen Arbeitstag an, doch mich empfing sogleich eine Oase der guten Düfte. Und der Ruhe. Und der Wärme. Ich bekam einige Duftproben, die mich über den Nachmittag begleiteten. Gar nicht so einfach zu wählen: pudrig oder lieber zitronig? Entspanned oder doch lieber einen Energiekick? Egal, gute Laune machen die Düfte von Guerlain allemal.

Ruhe in der Stadt
Die wurde noch besser bei einem Gläschen Champagner am Whirlpool. Dann noch schnell ein paar Runden drehen im Swimmingpool und dann kurz in die Dampfsauna mit winzig kleinen Mosaikfliesen in verschiedenen Blautönen. Bei 45 Grad Celsius, einem wunderbarem Duft und einem Eisbad bleibt der Alltag hinter mir und ich fühle mich ein wenig wie im Orient. Ich möchte gar nicht mehr aufstehen von der bequemen Liege und doch zieht es mich auf die Terrasse im sechsten Stock. In einen flauschigen Bademantel gehüllt umweht mich der Berliner Wind. Mit einem Blick bis zum Funkturm stehe ich dort oben.

Eine Offenbarung

Doch das Beste kam erst noch: die Behandlung, ganz neu im Programm und nur in Berlin zu haben. Wie die heißt? Beauty Revelation Gesichts- und Körperanwendung. Die kostet zwar 230 Euro, dauert dafür aber ganze zwei Stunden und Ekaterina gibt sich alle Mühe. Erst steige ich für zwanzig Minuten in eine Massagewanne, eingehüllt von ganz unterschiedlichen Lichtstimmungen. Dann folgt eine Massage. Das Besondere daran: Erst wird die rechte und dann die linke Körperhälfte massiert, zwischendurch das Gesicht aufgehübscht mit Lotionen, Peelings und einem Serum.

Als alles vorbei ist, radle ich vergnügt nach Hause und fühle mich wie neu geboren. (H)ach, der Herbst ist doch ganz wunderbar!

[Text: Claudia Simone Hoff]


Hotelwebsite
www.waldorfastoriaberlin.com


Freitag, 1. November 2013

Inside Tschechisches Zentrum, Berlin





























[Fotos: C. Hoff]

Das Tschechische Zentrum residiert in Berlin im selben Gebäude wie die Tschechische Boschaft. Und das ist spektakulär. Ein Solitär ganz in Dunkelbraun, entstanden in den Jahren 1974 bis 1978. Vieles ist noch erhalten, auch im Inneren: coole Ledersessel, Tische, Türklingen, Wandverkleidungen, Leuchten, Farben - wenn auch der Putz langsam bröckelt. Entworfen von den Architekten Vera Machonina, Vladimir Machonin und Klaus Pätzmann kann man nur hoffen, das das Gebäude unter Denkmalschutz gestellt und nicht abgerissen und einer gesichtslosen Investorenarchitektur weichen wird!

http://berlin.czechcentres.cz