Sonntag, 24. Februar 2008

Webtipp: Brian Finke - Cheerleading







[Fotos: Brian Finke]

Der Fotograf Brian Finke hat Serien von Fotografien über sehr amerikanische Themen gemacht: Cheerleading, Football, Tennis Camp. Die Motive wirken wie eingefrorene Schnappschüsse. Und gleichzeitig sehr künstlich und farbig. Mehr anzuschauen unter:



Reisetipp: Villa Müller, Prag





[Fotos: Museum Villa Müller, Prag]

Diese Villa des österreichischen Architekten Adolf Loos steht in Prag. Gebaut wurde sie in den 1920er Jahren für den tchechischen Fabrikanten Müller. Sie ist als Museum eingerichtet und kann besichtigt werden. Alle Räume wurden von 1998 bis 2000 aufwändig restauriert. Einige von ihnen wirken sehr modern und bestechen insbesondere durch die Farbgestaltung, einige wirken überraschenderweise fast plüschig - nicht ganz getreu dem Motto von Loos: "Ornament und Verbrechen". Von außen ist das Haus kubisch weiß gestaltet - das Bauhaus lässt grüßen. Loos gestaltete sowohl die Architektur als auch das Interieur der Villa.

Hier geht's zum virtuellen Rundgang:

http://www.mullerovavila.cz/default-cv.html


Samstag, 23. Februar 2008

Podcast: Ross Lovegrove - The power and beauty of organic design




Der englische Designer Ross Lovegrove über seinen ungewöhnlichen Namen, seine "freaky side", Kochkurse an der Schule, Leonardo da Vinci, die Gestaltung von Wasserflaschen, Natur als Formgeber, Zaha Hadid und was er mag und was nicht. Hier kann man ihm zuhören:

Veranstaltungstipp: Alles wird neu - Performance von Martino Gamper



[www.designklicks.spiegel.de]

Donnerstag, 13. März bis Sonntag, 16. März 2008, ganztags in der Halle des Museums für Gestaltung in Zürich.

Der Londoner Designer Martino Gamper entwickelt und baut neue Möbel aus Sperrgut und Secondhand-Beständen.

Freitag, 22. Februar 2008

Podcast: James Nachtwey



[Foto: James Nachtwey]


Der amerikanische Fotograf James Nachtwey ist in Gebieten unterwegs, die das Gegenteil von Paradies sind. Er fotografiert in Kriegsgebieten, ist dort, wo Hunger, Krankheit und Elend sind: Ex-Jugoslawien, Südafrika, El Salvador. Seine Fotos sind beeindruckende Beispiele für die Folgen der Weltpolitik. Und trotz meist schrecklicher Motive erstaunlich künstlerisch. In diesem Podcast spricht er über seine Arbeit als Fotograf:

http://www.ted.com/index.php/talks/view/id/84

Lesetipp: Balnea - Architekturgeschichte des Bades



[Foto: Designlines/DVA]

Wer mehr über die Publikation "Balnea - Architekturgeschichte des Bades", erschienen bei DVA, erfahren möchte, liest diese Rezension:

Ausstellungstipp: Glamour!



[Fotos: Kolbe-Museum]

Im Berliner Georg-Kolbe-Museum findet bis zum 12. Mai 2008 die Ausstellung „Glamour! Das Girl wird feine Dame – Frauendarstellungen in der späten Weimarer Republik“ statt.

Die schillernde, elegante Mode und die Film- und Modefotografie der Jahre um 1930 gelten bis heute als Sinnbild des „Glamours“. Mondäne Filmdiven, Mannequins von unnahbarer Ausstrahlung, vornehme Frauen in der Großstadt – die „Dame“ löste in den späten Zwanziger Jahren das „Girl“ als gängigsten Frauentypus der Zeit ab. Viele Frauen orientierten sich an dem, was ihnen in Modezeitschriften und auf Kinoleinwänden begegnete und mit dem femininen Stil, den sie dort sahen, veränderte sich auch ihr eigenes Aussehen: Es entstand eine neue Mode.

Ab 1928 setzte sich der Typ der „Dame“ immer mehr durch. In diesem Jahr wurde der „Georg-Schicht-Preis“ der Kosmetikfirma Elida AG für „Das schönste deutsche Frauenporträt“ ausgeschrieben und durch diesen Malerwettbewerb lässt sich exemplarisch der Wandel der Frau auch im Bereich der Kunst veranschaulichen. Der „Georg-Schicht-Preis“ ist der Einstieg in die Ausstellung, die dann mit den weiteren Themen „Film“, „Mode“, „Sport“ und „Gesellschaft“ das veränderte Frauenbild in der späten Weimarer Republik untersuchen will. Die zentrale Frage ist hierbei, wie sich diese Veränderung in Kunst, Mode und Film niederschlug und in welchem Kontext sie zu sehen ist.Gemälde, Skulpturen, Kleider, Fotografien und Zeichnungen sollen dabei den Zeitstil zwischen 1928 und 1933 anschaulich machen.

Die Ausstellung zeigt unter anderem Werke von Willi Baumeister, Ernesto de Fiori, Lieselotte Friedlaender, George Hoyningen-Huene, Lotte Jacobi, Willy Jaeckel, Leo von König, Lotte Laserstein, Tamara de Lempicka, Jeanne Mammen, Nikolaus Sagrekow, Christian Schad, Rudolf Schlichter, Constantin Starck, Milly Steger und Yva. [Text: Museum]



http://www.georg-kolbe-museum.de/ausstellungen_aktuell.htm

Donnerstag, 21. Februar 2008

Podcast: Paola Antonelli - Treating Design as Art




Die Italienerin Paola Antonelli ist Kuratorin der Design-Abteilung des Museum of Modern Art in New York. Bei diesem Vortrag spricht sie über ihre frühkindliche Begeisterung für Design, über die Italiener und was man in Mailand an jeder Ecke kaufen kann und was das mit dem Moma zu tun hat. Neugierig geworden? Dann hier klicken:

Webtipp: Industriearchitektur




Die Stiftung Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur hat eine Website im Netz, die umfassend informiert über geschützte Baudenkmäler einer Industrieepoche, die sonst vielleicht in Vergessenheit geraten würde. Vorgestellt werden Zechen und Kokereien (s. Foto von der Kokerei Zollverein) in Nordrhein-Westfalen. Hier kann man reinklicken:

http://www.industriedenkmal-stiftung.de/docs/index.php?lang=de

Lieblingsort: Casa Kegevic, Chile







[Fotos: Christobal Palma]

Dieses Haus steht am Meer. Spektakulär am Meer. Erbaut hat es der chilenische Architekt Mathias Klotz in Beranda in Chile. Steil über dem Meer mit grandiosen Vorsprüngen und Ausblicken. Ein Schwimmbad inklusive. Wer möchte hier nicht baden gehen? Zum Architekturbüro geht's hier:



Sonntag, 17. Februar 2008

Produktvorstellung: Besteck "Minimal"



[Foto: David Mellor Design]

Minimaler in der Form kann ein Besteck kaum sein. Es stammt vom britischen Unternehmen David Mellor Design und besticht durch klare Linien und kompromisslose Gestaltung. Es besteht aus Edelstahl. Hier geht es zur Website des Designlabels:







Freitag, 15. Februar 2008

Podcast: Chris Bangle - Great Cars are Art



[http://image.motortrend.com]

BMW-Automobil-Chefdesigner Chris Bangle über Autos als Skulpturen und was das Automobil mit Wahrheit und Liebe zu tun hat. Außerdem spricht er über BMW-Designer, die ein halbes Jahr in Kalifornien in einer Luxusvilla am Meer wohnen und dabei versuchen, ein neues Auto zu "erfinden". Was dabei herausgekommen ist? Hier klicken:

http://www.ted.com/index.php/talks/view/id/5

Donnerstag, 14. Februar 2008

Happy Valentine!



[Ampelherzen der niederländischen Designerin Anke Weiss, gesehen bei www.dezeen.com]

Lesetipp: (K)eine Frage des guten Geschmacks - Die ambiente 2008









[Fotos: Designlines]

Am Dienstag ging die weltgrößte Konsumgütermesse "ambiente" in Frankfurt am Main zu Ende. Ob es dort etwas Neues oder gar Aufregendes zu entdecken gab, erfahrt Ihr hier:

Mittwoch, 13. Februar 2008

Podcast: Frank Gehry - Nice buildings. Then what?



[Foto: www.luxist.de]

Der amerikanische Architekt Frank Gehry erzählt, wie er versuchte Wasser herstellen, wie schwer es war, als Architekt bekannt zu werden, über Unsicherheiten zu Beginn eines Projekts, Verantwortlichkeit undundund. Sehr sympathisch!

Hier geht's zum Gespräch:

Mittwoch, 6. Februar 2008

Lesetipp: Grandezza in den Alpen



[Fotos: Designlines/Hotel Schatzalp]

Über die Geschichte und Zukunft der Grand Hotels in den Schweizer Alpen wird hier berichtet:

http://www.designlines.de/sixcms_4/sixcms/detail.php?object_id=26&area_id=3025&id=330075



Podcast: Maison Tropicale



[Foto: Tate Modern]

Im Londerner Design Museum findet noch bis zum 13. April 2008 die Ausstellung "Jean Prouvé - The Poetics of the Technical Object" statt. Parallel dazu wurde auf dem Gelände der Tate Modern sein "Maison Tropicale" wieder aufgebaut. Wie das vor sich ging, könnt Ihr in diesem kleinen Film nachvollziehen:

http://www.iconeye.com/articles/20080201_2

London Design Museum:

http://www.designmuseum.org/

Tate Modern:

http://www.tate.org.uk/

Samstag, 2. Februar 2008

Reisetipp: Hotel Mama Ruisa, Rio de Janeiro



[Fotos: Hotel Mama Ruisa]

In Rio de Janeiros verwunschenem Kolonialviertel Santa Teresa liegt das kleine, aber feine Hotel "Mama Ruisa". Das Design ist gemütlich, folgt aber klaren Linien und bietet viel Platz. Brasilianische Kunst und brasilianisches Design verschiedener Jahrhundert hat der französische Hausherr versammelt und perfekt kombiniert. Wenn man dann von einem der sieben Zimmer aus auf die Buchten von Ipanema und Copacabana herunterschaut, durch die Gassen von Santa Teresa schlendert, faul in der tropischen Sonne liegt oder ein paar Runden im hauseigenem Swimmingpool schwimmt, ist das Leben nur noch schön!

http://www.mamaruisa.com/

Podcast: Kapitalismus als Religion

"Kapitalismus als Religion" von Walter Benjamin, gelesen an der Berliner Volksbühne, findet Ihr hier:

Freitag, 1. Februar 2008

Lieblingsort: Green T. House, Peking




Etwas außerhalb der chinesischen Hauptstadt Peking liegt der Tearoom und das Restaurant Green T. House, das die chinesische Musikerin und Designerin Zhang Jin Jie eröffnet hat. Neben extravaganten Speisen und aufwändigen Tee-Zeremonien finden hier auch kulturelle Veranstaltungen statt. Die Farbe Weiß ist das dominierende Designelement - sowohl im Innen- als auch im Außenraum (weißer Kiesschotter, der wie Schnee aussieht). Ansonsten: klare Linien und Großflächigkeit überall. Wer gern in spiritueller Atmosphäre isst, der ist hier genau richtig: