Sonntag, 22. Juni 2008

Oh, Badestube II




















Oh, Badestube



[Fotos: Copyright Sigrid Sandmann]

Die Grindelhochhäuser sind ein Ensemble von zwölf denkmalgeschützten Hochhäusern in Hamburg-Eimsbüttel. Sie entstanden in den 1940er und 1950er Jahren. Die Künstlerin Sigrid Sandmann hat eines davon mit einem Haushohen Transparent, bedruckt mit Text aus Erinnerungen von den Bewohnern der Häuser, verhangen - Kunst am Bau. Jetzt, da das Transparent abgehängt ist, kann jedes einzelne Wort als Kunstwerk hier erworben werden:



Donnerstag, 19. Juni 2008

Den lille Havfrue



[Fotos: C. Hoff]

Immer wieder schön: Die gar nicht so kleine Meerjungfrau in Kopenhagen. Der Kopenhagener Bildhauer Edvard Eriksen (1876–1959) schuf den Kopf nach Vorbild einer Primaballerina, für den Körper stand seine Frau Modell. Auftraggeber war der Kunstmäzen und Gründer der Kopenhagener Ny-Carlsberg-Brauerei Carl Jacobsen. Die Figur der Kleinen Meerjungfrau stammt aus dem gleichnamigen Märchen des dänischen Dichters Hans Christan Andersen.

Mein schönstes Gedicht

Mein schönstes Gedicht?
Ich schrieb es nicht.
Aus tiefsten Tiefen stieg es.
Ich schwieg es.

[Mascha Kaléko]

Lesetipp: Champagner im Gewerbegebiet





[Fotos: Designlines/Robertneun]

Frisch klingt gut, Paradies auch. Aber dass dies in einem – zugegeben noblen – Supermarkt namens „Frischeparadies“ zu finden sein soll, irritiert dann doch. Oder nicht? Nun gut, in Zeiten eines allumfassenden Brandings, auch durch Architektur und sogenannte „Star“-Architekten, muss man mit allem rechnen. Allerdings hat das manchmal auch sein Gutes. Nämlich dann, wenn die aus wirtschaftlichen Zwängen heraus entstandene Architektur das Auge erfreut und als Gebäude funktioniert. So wie beim Berliner Architekturbüro „Robertneun“, das für die Gestaltung der „Frischeparadiese“ verantwortlich zeichnet. Wie die aussieht? Hier kann man's nachlesen:

http://www.designlines.de/sixcms_4/sixcms/detail.php?template=dt_kueche_gespraech1&id=359602&area_id=3349

Freitag, 13. Juni 2008

Lesetipp: Mittagspause auf Schwäbisch







[Foto: Designlines/RaiserLopesDesigners]

Das soll eine Betriebskantine sein? Da kommen einem normalerweise abgewetzte Linoleumböden, unansehnliche braune Plastikstühle, fade Resopaltische, gefängnisartige Essensausgaben und grelles Neonlicht in den Sinn. Nicht so im schwäbischen Metzingen, dem Firmensitz des deutschen Modelabels Hugo Boss. In der etwa 1.000 Quadratmeter großen Kantine des Verwaltungsgebäudes – ein Werk des Reutlinger Architekturbüros „Riehle + Partner“ – regieren stattdessen Offenheit, Licht und viel Holz. Ein paar Farbkleckse setzen Akzente im ansonsten nüchternen Design. Entworfen hat die Betriebskantine das Stuttgarter Büro „RaiserLopesDesigners“. Weiterlesen unter:

Automobilkunst





[Fotos: C. Hoff]

Neulich in der Autostadt ...




Donnerstag, 12. Juni 2008

Lesetipp: "Die Freiheit ist größer denn je" (Rem Koolhaas)

Der niederländische Architekt und Theoretiker Rem Koolhaas äußert sich in diesem Interview mit der Wochenzeitung "Die Zeit" über Gefühle in der Architektur, die Arbeit in Ländern mit totalitären Regimen und über sogenannte "Stararchitekten" und Architektur als Symbol. Nachzulesen unter:

Freitag, 6. Juni 2008

Alpenpanorama (von Luzern aus)





[Fotos: C. Hoff]

Lieblingsort: Grandhotel Jungfrau-Victoria





[Fotos: C. Hoff]

In Interlaken vor grandioser Alpenkulisse befindet sich das Grandhotel & Spa Jungfrau-Victoria. Wer mal wieder so richtig im Luxus schwelgen und den Geist der Jahrhundertwende atmen will, ist hier richtig:

http://www.victoria-jungfrau.ch/

Donnerstag, 5. Juni 2008

Lesetipp: Ménage à trois







[Fotos: C. Hoff]

Schneebedeckte Berge, nostalgische Raddampfer aus den 1920er Jahren, sich leise plätschernd fortbewegend auf dem Vierwaldstädtersee, opulente Grandhotels aufgereiht wie Perlen entlang des Seeufers, eine pittoresk anmutende Altstadt. Luzern kommt daher als Abziehbild der Schweiz, ein wahr gewordenes, quasi in Materie übersetztes Klischee des Alpenlandes. Besser hätte der Ort für das Symposium „Architekturgespräche Luzern“, das am 30. und 31. Mai 2008 unter dem Titel „Architektur & Branding“ stattfand, nicht gewählt sein können. Hier geht's zum Artikel: