Donnerstag, 28. August 2008

Lesetipp: Eiskalt im Sonnenschein







[Fotos: Designlines/Make Architecture]

Genauso stellt man sich gemeinhin Kalifornien vor: bunt, heiter, lebenslustig. Es mag ein Klischee sein – gerade wenn bei uns der Sommer mal wieder ins Wasser fällt und die Sehnsucht nach Sonne, Strand und Palmen einen von der Arbeit abhält –, aber auf diesen Frozen-Yogurt-Shop in Los Angeles trifft das Klischee trotzdem zu. Aus der Stadt der Engel kommen auch die Architekten des Projekts: MAKE Architecture mit Jess Mullen-Carey und William Beauter gestalteten diesen Knallbonbon, der gute Laune allein vom Anschauen macht. Nicht auszudenken, was erst geschieht, wenn man den köstlichen Frozen Yogurt probiert hat. Hier geht's zum vollständigen Artikel:

http://www.designlines.de/praxis/Eiskalt-im-Sonnenschein_614825.html?bildnr=1

Die 20 Gebote von Stefan Sagmeister


1. Helping other people helps me.

2. Having guts always works out for me.

3. Thinking that life will be better in the future is stupid. I have to live now.

4. Organising a charity group is surprisingly easy.

5. Being not truthful always works against me.

6. Everything I do always comes back to me.

7. Assuming is stifling.

8. Drugs feel great in the beginning and become a drag later on.

9. Over time I get used to everything and start taking for granted.

10. Money does not make me happy.

11. My dreams have no meaning.

12. Keeping a diary supports personal development.

13. Trying to look good limits my life.

14. Material luxuries are best enjoyed in small doses.

15. Worrying solves nothing.

16. Complaining is silly. Either act or forget.

17. Everybody thinks they are right.

18. If I want to explore a new direction professionally, it is helpful to try it out for myself first.

19. Low expectations are a good strategy.

20. Everybody who is honest is interesting.

Donnerstag, 21. August 2008

Ausstellungstipp: Frankierte Fantastereien. Das Spielerische der Fotografie im Medium der Postkarte



[Fotos: Sammlung Peter Weiss]

Die Fotografische Sammlung im Museum Folkwang in Essen zeigt vom 19. Juli bis 21. September 2008 in der Ausstellung "Frankierte Fantastereien. Das Spielerische der Fotografie im Medium der Postkarte“ über 500 Fotopostkarten aus den Sammlungen von Gérard Lévy und Peter Weiss sowie ausgewählte Werke von Jean Arp, Herbert Bayer, Salvador Dalí, Max Ernst, André Kertész, El Lissitzky, René Magritte, Joan Miró, Pablo Picasso und Man Ray. Die Ausstellung befasst sich mit der Fotopostkarte, die noch vor der illustrierten Presse oder dem bebilderten Buch der erste Träger für die massenhafte Verbreitung der Fotografie war. Mehrere Publikationen und Ausstellungen zum Thema der medialen Popularisierung von Fotografie stießen in den letzten Jahren auf großes Publikumsinteresse und führten die Geschichte und das Verständnis der frühen Fotografie weiter.




Zum Museum:

http://www.museum-folkwang.de/

Mittwoch, 20. August 2008

Buchtipp: Branding the 20th-Century Totalarian State



[Foto: Phaidon/Amazon]

Über das Branding von totalitären Staaten am Beispiel der UdSSR, Chinas, Nazi-Deutschlands und dem faschistischen Italien schreibt Steven Heller in seinem Buch "Branding the 20th-Century Totalarian State". Hier geht es nicht nur um Grafikdesign wie Schriften und Logos, auch um Kleidung und allerlei Kitsch. Interessant und erschreckend zugleich.

Lesetipp: Als der Prince of Wales baden ging







[Fotos: C. Hoff]


Gleißend Weiß oder kaiserlich Gelb reihen sie sich aneinander. Wild kombiniert werden die Architekturelemente: Ein wenig Palladio oder Barock, gemischt mit einem florentinischen Palazzo, englischen Landsitz oder einer Prise Jugendstil. Gemeint sind die Villen und Häuser an der deutschen Ostsee, die im späten 19. und frühen 20. Jahrhundert entstanden. Gerade in Deutschland, wo insbesondere an der Nordsee eine schauerlich betonierte Nachkriegsarchitektur überwiegt, kommt man aus dem Staunen nicht mehr heraus, so schön erscheinen diese architektonischen Perlen. Egal ob auf Rügen, Usedom oder in Heiligendamm – die Bäderarchitektur der Jahrhundertwende sucht ihresgleichen. Weiter zum ganzen Text:

http://www.designlines.de/feel/Als-der-Prince-of-Wales-baden-ging_613218.html

Freitag, 8. August 2008

Lesetipp: Die Geisterstadt der Außerirdischen





[Fotos: Spiegel online]

Was es mit diesen Ufo-Häusern in Taiwan auf sich hat? Spiegel berichtet ...

http://einestages.spiegel.de/external/ShowTopicAlbumBackground/a2277/l0/l0/F.html#featuredEntry

Ausstellungstipp: Malerei für die Ewigkeit. Die Gräber von Paestum



[Foto: Berliner Festspiele]

Noch bis zum 28. September 2008 ist im Berliner Martin-Gropius-Bau die grandiose Ausstellung "Malerei für die Ewigkeit. Die Gräber von Paestum" zu sehen. Ausgestellt sind viele originale Gräber, ausgestattet mit feinen Malereien, Grabbeigaben sowie Kunstwerke von Reisenden des 18. und 19. Jahrhunderts, u. a. Zeichnungen und Stiche von Piranesi. Nicht verpassen!

http://www.berlinerfestspiele.de/de/aktuell/festivals/11_gropiusbau/mgb_04_programm/mgb_04_ProgrammlisteDetailSeite_9056.php

Lesetipp: Am Puls der Stadt





[Jürg Zimmermann/Designlines]

Kreis 5. In Zürich weiß jeder, was damit gemeint ist: Im ehemaligen Industriequartier – auch Zürich West genannt – tobt das Leben, jedenfalls für Schweizer Verhältnisse. Ein paar Kilometer entfernt von nobler Bahnhofstraße, See und pittoresker Altstadt befindet sich dieses Stadtgebiet mitten im Umbruch. Hier entwarf das Büro Kyncl Gasche Architekten Partner die Großüberbauung "Puls 5", während Rossetti + Wyss Architekten dort das Interieur eines Lofts gestalteten. Hier gibt's mehr:

Mittwoch, 6. August 2008

Lesetipp: Antonio Citterio







[Fotos: Designlines]

Antonio Citterio ist ein Allround-Talent: Er arbeitet als Architekt und Designer gleichermaßen. Und dabei gehört er zu denen, die sich aus Star-Ruhm nicht viel machen. Er bleibt als Person lieber im Hintergrund und lässt seine Projekte für sich sprechen. Citterio wurde 1950 im italienischen Meda geboren. Nachdem er sein Architekturstudium beendet hatte, begann er 1972 im Design- und Architekturbereich zu arbeiten und gründete 1999 in Mailand das Büro „Antonio Citterio and Partners“. Citterio hat als Architekt neben Privatauftraggebern für diverse Unternehmen gearbeitet, darunter B&B Italia, Vitra und Bulgari. Er gestaltete Interiors für den Edelstein-Konzern De Beers und Flagship Stores für Modeunternehmen wie Cerruti, Valentino und Stefanel. Citterio zeichnet als Art Director für den italienischen Küchenhersteller Arclinea verantwortlich und entwirft für das Unternehmen High-End-Küchen wie die Kücheninsel „Sculture Industriali“. Seine auf einem Modulsystem basierende Arclinea-Küche „Italia“ wurde in der italienischen Botschaft in Washington verbaut. 1980 dachte sich Citterio für den italienischen Luxusküchen-Hersteller Boffi das Küchensystem „Factory“ aus und auch vor der Gestaltung von Küchenobjekten macht er nicht Halt. Wir trafen Antonio Citterio in Luzern und unterhielten uns mit ihm vor einer grandiosen Alpen- und Seekulisse über Schönheit, Trends im Küchendesign und die Suche nach Inspiration. Zum Interview: