Samstag, 31. Januar 2009

Freitag, 30. Januar 2009

Lesetipp: Sven Elverfeld






[Fotos: The Ritz-Calton Hotel]

Wer kann schon von sich behaupten drei Michelin-Sterne erkocht zu haben? Sven Elverfeldt kann es. 1968 in Hanau geboren, absolvierte er zunächst eine Lehre als Konditor, eher er zum Koch ausgebildet wurde. In verschiedenen Positionen bei Spitzenkochs wie Dieter Müller in Bergisch Gladbach beschäftigt, übernahm Elverfeld nach seinem Abschluss zum staatlich geprüften Gastronom und Küchenmeister 1998 das Gourmetrestaurant „La Baie“ des Ritz-Carlton-Hotels in Dubai. Zwei Jahre später baute er das Restaurant „Aqua“ im neu eröffneten Wolfsburger Ritz-Carlton auf, wo er noch heute seine Gäste kulinarisch beglückt. 2001 bekam er mit dem „Aqua“ den ersten, 2005 den zweiten und 2008 den dritten Michelin-Stern. Wir trafen Sven Elverfeld in der Küche des „Aqua“, begutachteten das virtuose Wirken flinker Hände in der Hightech-Küche und sprachen mit ihm über die Kunst der Essenszubereitung, selbst entworfene Degustationslöffel und die legendäre Volkswagen-Currywurst. Weiter zum Artikel:

Ausstellungstipp: Nullpunkt. Nieuwe German Gestaltung



Für den Auftakt einer neuen Reihe alljährlicher Designausstellungen mit wechselnden Länderschwerpunkten hat MARTa Herford den berüchtigten belgischen Künstler, Designkritiker und Quertreiber Max Borka auf eine Entdeckungsreise der deutschen Designszene geschickt. Die aus seiner Deutschlandreise resultierende Ausstellung und das dazugehörige Buch zeigen ein Bild des deutschen Designs, welches sich gänzlich von dem bislang vorherrschenden unterscheidet. Es ist provokativ und verspielt, leidenschaftlich und explosiv.

In einer Zeit, in der Design an einen Nullpunkt zurückkehren sollte, um sich erneut mit seinen Grundsätzen zu beschäftigen, bezeichnet NULLPUNKT. NIEUWE GERMAN GESTALTUNG industrielles und Corporate Produktdesign - die üblichen Schlagworte des deutschen Designs - als überholt. Gleichzeitig wird die Aufmerksamkeit auf die Designer gelenkt, die sowohl heute als auch in der Vergangenheit genau diesen Schritt gewagt haben und deshalb größtenteils vernachlässigt oder niemals als wirklich "deutsch" anerkannt worden sind. Außenseiter, Auswanderer und Zuwanderer von Jasper Morrison und Andrea Brandolini bis zu den gebürtigen Spaniern Marti Guixé und El Ultimo Grito und dem Kanadier Jerszy Seymour führen diese "Neue Ordnung" an.

Anstelle von industriellen Produkten bildeten bei NULLPUNKT. Installationen, Performances und Prozesse den Schwerpunkt. Die Ausstellung wurde zum aufregenden, feierlichen und grenzüberschreitenden Event, welches ein unbekanntes Bild von Deutschland präsentierte: pulsierend, dynamisch, extrem lebhaft, international, offen und utopisch. Die Ausstellung und das Buch gaben nicht nur den Anstoß für eine spannende Debatte über die Zukunft des deutschen Designs, sondern auch über Design und seinen Status Quo im Allgemeinen. [Text: Museum]

Donnerstag, 22. Januar 2009

Zweites Bild des Tages



[Foto: Dezeen]

Bild des Tages



[Foto: Philippe Herbet]

Lesetipp: Die etwas andere Cafeteria






[Fotos: Designlines/Zooey Braun]

Versicherung? Schon allein das Wort beschwört Bilder von unendlicher Langeweile herauf. Dass man damit aber auch spannende Architektur und aufregendes, ungewöhnliches Design assoziieren kann, beweist ein Projekt in Stuttgart. Am Unternehmenssitz der Württembergischen Versicherung entwarfen Ippolito Fleitz Architekten eine Cafeteria, in der wohl jeder gern seine Mittagspause verbringen würde. Denn hier gibt es keine schmutzig-braunen Resopaltische, unbequeme Stühle, vertrocknete Grünpflanzen oder unansehnliche Raumtrenner. Im Gegenteil: Hier essen auch die Augen mit.

Freitag, 16. Januar 2009

Lesetipp: Addis Abeba[r] liegt in Tirol







[Fotos: Designlines/Ventira Architekten]

Mehr oder weniger schwungvoll und elegant bis vor die Tür der Skihütte gewedelt, erkennt der Österreich-Afficionado sogleich, dass er es hier nicht mit einer gewöhnlichen Skihütte à la Holzschnitz- und Kaminromantik zu tun hat. Das fängt schon an beim Namen der Skihütte, die den Besucher in großen roten Lettern an der Außenwand begrüßt: „Addis Abeba[r]“. Zwar ist Addis Abeba eigentlich die Hauptstadt Äthiopiens, hier aber handelt es sich um ein Wortspiel, das dem Besitzer Adalbert Walter, genannt Adi, im Urlaub in Südafrika in den Sinn kam. Mitten auf einer Skipiste steht nun das wunderbar luftige Bauwerk der Schweizer Architekten von Ventira vor beeindruckender Bergkulisse. Zum Artikel:

Sonntag, 11. Januar 2009

Produktvorstellung: Tragenetz



[Foto: Kwikshop]

Praktisch und auch noch schön. Dieses Tragenetz aus handgenüpftem Eisengarn findet man hier:

http://www.kwikshop.de

Samstag, 10. Januar 2009

Webtipp: Carl Larsson





[Fotos: Carl-Larsson-Museum]

Im schwedischen Sundborn kann man die Villa und den Garten des Malers Carl Larsson und seiner Frau Karin besuchen und in Interieurs der Jahrhundertwende schwelgen, die man auf seinen lebensfrohen Gemälden wiederfindet. Mehr Schweden geht nicht!

Donnerstag, 8. Januar 2009

Lesetipp: Christian Haas







[Fotos: Designlines]

1974 in Erlangen geboren, studierte Christian Haas Industriedesign an der Fachhochschule München und arbeitete bereits als junger Designer für die Kristallmanufaktur Nachtmann. Seit 2000 ist er selbständig mit Büros in München und Paris. Haas hat für seine Produkte bereits zahlreiche Designpreise gewonnen. Vorwiegend im Bereich Porzellan und Glas tätig, arbeitet er auch als Interior-Designer, denkt sich Lampen und Möbel aus und kreiert Notizbücher aus verschiedensten Papieren. Schon während seines Studiums entwickelte sich seine besondere Affinität zur Tischkultur. Haas hält die Arbeit mit archaischen Gefäßen und deren Proportionen wichtig für die Entwicklung eines eigenständigen Formenvokabulars. Wir sprachen mit ihm über eine Lounge in der Volkswagen-Autostadt, Glas- und Porzellanentwürfe und die Angst des Designers vor weißen Seiten. Zum Interview:

http://www.designlines.de/im_gespraech/Christian-Haas_681836.html?bildnr=1

Mittwoch, 7. Januar 2009

Lesetipp: Abriss Salzburger Hauptbahnhof

Über den geplanten Abriss des Salzburger Hauptbahnhofs schreiben
Andreas Hajdu und Gerd Seidl in der Kunstchronik:

Dienstag, 6. Januar 2009

Bild des Tages



Eric Fischl
Bedroom Scene #6
(Surviving the Fall Meant Using You for Handholds)
2004

http://www.ericfischl.com/