Sonntag, 29. August 2010

Lieblingsort: Vitra Haus



Ausstellungstipp: Heimliche Helden













[Fotos: C. Hoff]

Heimliche Helden. Das Genie alltäglicher Dinge
20. Aug. - 19. Sep. 2010
Buckminster Fuller Dome, Vitra Campus, Weil am Rhein

Die Ausstellung beschäftigt sich mit den Helden des Alltags, mit Dingen, die wir tagtäglich benutzen, denen wir aber selten Beachtung schenken, über deren Geschichte wir kaum etwas wissen und die gleichwohl unser Leben prägen und Standards gesetzt haben. Diese Helden präsentieren wir mit Patentzeichnungen der Erfinder, historischer und aktueller Werbung und Filmen sowie mit Design- und Kunstobjekten, die von diesen Alltagsdingen inspiriert wurden.

http://www.hidden-heroes.net/

Donnerstag, 19. August 2010

Lieblingsort: Jugenstil-Sanatorium im Harz













[Fotos: Sanatorium Dr. Barner]

Lesetipp: Dinieren statt studieren







[Fotos: Designlines]

Unter einem Studentencafé stellt sich der ein oder andere vielleicht einen dunklen, rauchgeschwängerten und mit knarrenden Holzdielen ausgelegten Raum vor. Und dort stehen bestenfalls ein paar alte Thonet-Stühle, während billiger Rotwein und zu starker Kaffe serviert wird und die Tageszeitung raschelt. Das diese Vorstellung doch vielleicht nicht mehr ganz so aktuell ist, beweist ein Projekt in Singapur: Dort hat das Designkollektiv Outofstock in einem Studentenwohnheim ein Café eingerichtet, das zwar nur 58 Quadratmeter groß, aber gestalterisch aus einem Guss ist. Zum ganzen Artikel:

Donnerstag, 12. August 2010

Lesetipp: Die neue ES ist da!



[Fotos: Redaktion]

Zur gesamten Online-Ausgabe geht es hier:

http://www.kunstzeitschrift.es/#b

Lesetipp: Im Gespräch mit Michael Kindler











[Fotos: Metz & Kindler/ Designlines]

Michael Kindler ist zusammen mit Guido Metz einer der beiden Köpfe des Designerduos Metz & Kindler. Geboren 1965, studierte er 1988 bis 1993 Produktdesign an der Fachhochschule Darmstadt-Mathildenhöhe. Gleich nach Studienabschluss machte er sich mit Guido Metz mit einem eigenen Designbüro selbständig. Die beiden haben sich auf das Entwerfen von Tableware spezialisiert und bisher mehr als 500 Produkte für WMF entwickelt und realisiert. Zudem arbeiten Metz & Kindler für Unternehmen wie Rosenthal, Kaiser Backform, Auerhahn, Reichenbach, Nils Holger Moormann und Authentics. Das Besteck „Nomos“ für WMF wurde 2008 mit dem Designpreis der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet. Wir trafen Michael Kindler in seinem Designstudio im Kontorhaus einer ehemaligen Kammfabrik in Darmstadt und sprachen mit ihm über die Sinnlichkeit von Modellen, Arbeitsbienen und Name Dropping sowie einen langen Atem. Weiter zum Gespräch:

http://www.designlines.de/im_gespraech/Michael-Kindler_1142863.html

Freitag, 6. August 2010

Lesetipp: Die Küche als White Cube







[Fotos: Thorsten Klapsch/ Designlines]

Townhouses sind en vogue. Familien, die es sich leisten können, ziehen längst nicht mehr in die Ödnis der Peripherie, sondern erfüllen sich ihren Traum vom Eigenheim mitten in der quirligen Stadt. Nalbach + Nalbach Architekten haben auf dem Friedrichswerder zwischen Auswärtigem Amt und Hausvogteiplatz mit dem Townhouse P14 ein luxuriös anmutendes Projekt verwirklicht, dessen schneeweißes Interieur von Wiewiorra Hopp Architekten einem, zugegebenermaßen etwas sterilen White Cube gleicht. Die Küche – eine Sonderanfertigung ganz aus Corian – in der ersten Etage des fünfstöckigen Hauses – erstreckt sich übergangslos in das Esszimmer hinein. Weiter zum Artikel:

http://www.designlines.de/praxis/Die-Kueche-als-White-Cube_1140639.html?bildnr=1

Mittwoch, 4. August 2010

Ausstellungstipp: Thomas Struth im Kunsthaus Zürich









[Fotos: Thomas Struth/ Kunsthaus Zürich]

Bis zum 12. September 2010 findet im Kunsthaus Zürich die Ausstellung "Thomas Struth - Fotografien 1978 - 2010" statt.

Spätestens seit dem Erfolg seiner «Museumsbilder» Anfang der neunziger Jahre zählt Thomas Struth (*1954) neben Andreas Gursky und Jeff Wall zu den weltweit wichtigsten und einflussreichsten Fotokünstlern. Neben Städtebildern und den Museumsbildern umfasst das fotografische Werk Struths die klassischen Gattungen Porträt (speziell die berühmt gewordenen Familienporträts) sowie Architekturaufnahmen und Landschaften.

Struths in großen Formaten und mit langem Atem in thematischen Serien entwickelte Arbeit bewegt sich zwischen Dokument und Interpretation, zwischen sozialer Studie und psychologischer Deutung. Die nachdenkliche Behutsamkeit, die seine Methode auszeichnet, verbindet Struths Werk nicht nur mit der Geschichte der klassischen Fotografie, sondern – durch sein ständiges Befragen der eigenen Techniken der Repräsentation – ebenso mit der zeitgenössischen Kunst. Nachdem eine Retrospektive 2002 durch die wichtigsten Museen der USA reiste, ist das Kunsthaus Zürich 2010 die erste Station von Struths erster großen europäischen Übersichtsausstellung; im Anschluss wird sie in Düsseldorf, London und in Porto gezeigt. Die Ausstellung bietet mit rund 90 Werken einen umfassenden Überblick über Thomas Struths Schaffen der letzten drei Jahrzehnte. Außerdem wird in Zürich erstmals eine Gruppe neuer Werke vorgestellt. [Text: Museum]