Sonntag, 31. Oktober 2010

Ausstellungstipp: Courbet - Ein Traum von der Moderne











[Fotos: Schirn Kunsthalle]

Ausstellung in der Schirn Kunsthalle in Frankfurt a. M., bis zum 30. Januar 2011

Er gilt als bedeutendster Vorkämpfer einer sozial engagierten Malerei („Die Steinklopfer“) und als Revolutionär der Pariser Commune (Sturz der Vendôme-Säule). Courbet hat aber auch eine ganz andere Seite: Er war einer der größten Träumer der Geschichte. In seinen Porträts, aber auch in seinen Landschaftsbildern, Zeichnungen und Stillleben schildert er eine Welt der Versunkenheit, der Nachdenklichkeit und der Innenwendung – ganz im Gegensatz zur hektischen Industrialisierung seiner Zeit.

Anhand von über 80 Werken aus aller Welt wird erstmals dieser „andere“ Courbet vorgestellt, der von der deutschen Romantik ausgehend die Vision einer poetischen Kunst der Moderne realisiert hat, wie sie dann bei Cézanne und Picasso, aber auch im Symbolismus, im Surrealismus und im magischen Realismus weiterentwickelt wurde. Die traumwandlerische Sinnlichkeit, die viele von Courbets Werken ausstrahlen, aber auch die Versenkung in entlegene, der Außenwelt verschlossene Gegenden, in denen es keinen sicheren Halt gibt, sind Gründe dafür, dass sich viele Künstler der Gegenwart auf ihn berufen. [Text: Museum]

http://www.schirn.de/

Bild des Tages



[Foto: C. Hoff]

Produktvorstellung: Eva Solo



[Fotos: Eva Solo]

Lieblingsort: unterwegs in Hamburg















[Fotos: C. Hoff]

Samstag, 30. Oktober 2010

Eva Solo im Weißen Haus in Hamburg



Lesetipp: Insellage











[Fotos: Designlines/ Bulthaup]

Sie liegt zwischen dem Kleinen und Großen Belt, die dänische Insel Fünen. Und auf dem drittgrößten Eiland des skandinavischen Landes schrieb nicht nur Bertolt Brecht seine Svendborger Gedichte – hier findet sich auch ein schneeweißes Herrenhaus, in dem der Bauherr in einer Küche des deutschen Herstellers Bulthaup den Schneebesen schwingt. Zum Artikel:

http://www.designlines.de/praxis/Insellage_1345409.html

Donnerstag, 21. Oktober 2010

Lesetipp: Im Gespräch mit Jörg Boner











[Fotos: Designlines]

1968 im schweizerischen Uster geboren, macht Jörg Boner eine Lehre zum Schreiner und Innenausbauzeichner, eher er an der Höheren Schule für Gestaltung in Basel Produktdesign und Innenarchitektur studiert. 1996 Mitbegründer der Designgruppe N2, eröffnet der Designer im Jahr 2001 sein eigenes Büro in Zürich. Neben seiner Tätigkeit als Dozent an der Ecole cantonale d’art de Lausanne (ECAL) zeichnet Boner auch als Art Director der Kollektion nanoo, ein Spin-off der Schweizer Faserplast AG, verantwortlich. Der Schweizer Designer, der für Unternehmen wie Wogg, Nils Holger Moormann, Classicon, Louis Poulsen und Nestlé arbeitet, ist vor allem bekannt für seine extravaganten, durchdachten Möbelentwürfe, die sich durch ihren Sinn für ungewöhnliche Materialien, Techniken und Formen auszeichnen. Wir trafen Jörg Boner in seinem Zürcher Atelier und sprachen mit ihm über Thermoskannen, die Freude am Basteln und unerwartete Einfälle. Weiter zum Interview:

http://www.designlines.de/im_gespraech/Joerg-Boner_1328155.html

Freitag, 15. Oktober 2010

Bild des Tages



[Foto: C. Hoff]

Lese- und Ausstellungstipp: Make-up – Design der Oberfläche







[Fotos: Hochschule für Gestaltung Zürich/ Designlines]

Fällt das Wort Make-up, hat wohl jeder seine ganz eigenen Assoziationen. Und die sind nicht unbedingt positiv, verbindet man mit diesem Begriff doch gemeinhin die schnöde Oberfläche. Doch hinter ihr verbirgt sich oft etwas ganz anderes als das zuerst Wahrgenommene. Das ist nicht nur bei Menschen so, sondern auch bei Produkten – in Kosmetik, Mode, Architektur und Design. Genau um die Gestaltung der Oberfläche geht es in einer Ausstellung, die zurzeit im Museum für Gestaltung Zürich zu sehen ist. Weiter zum Artikel:

http://www.designlines.de/feel/Make-up-Design-der-Oberflaeche_1282289.html

Sonntag, 10. Oktober 2010

Produktvorstellung: Bols



[Foto: Atelier Buffile]

Lesetipp: Das kleine Weiße







[Fotos: Designlines]

Established & Sons, Schönbuch, Flos, Foscarini – die Herstellerliste der Möbel und Leuchten, die in diesem Wiener Restaurant zum Einsatz kommen, liest sich wie ein Who is Who der Branche. Gemeint ist das Restaurant Orlando di Castello im 1. Bezirk an der Freyung 1, das der Architekt Denis Košutic gestaltet hat. Und es ist wahrlich ein gewagter Stilmix, den er sich da ausgedacht hat: Barock-weiche Formen treffen auf scharf-kühle Kanten, sonderangefertigte Tapeten auf zeitgenössische Designerstücke und liebevoll-verspielte Details auf offensives Branding. Weiter zum Artikel:

http://www.designlines.de/praxis/Das-kleine-Weisse_1311387.html

Samstag, 2. Oktober 2010

Lese- und Ausstellungstipp: Von Sirenen, Nixen und stillen Wassern







[Fotos: Designlines/ Museum für Gestaltung Zürich]

Wir laufen täglich an ihnen vorbei und manchmal bleibt unser Blick an einem besonders schönen Motiv hängen. Gemeint sind Plakate, die für Produkte, Parteien, Ausstellungen oder Veranstaltungen werben. Um Plakate geht es auch in einer kleinen Ausstellung in den Schaufenstern der Schweizerischen Nationalbank in Zürich. Nein, diese Plakate haben nichts mit Geld, Banknoten oder Aktien zu tun. Die Plakate aus der Plakatsammlung des Museums für Gestaltung Zürich kreisen allesamt um ein Thema: Wasser in all seinen Aggregatzuständen – flüssig, fest, gasförmig. Zum Artikel:

http://www.designlines.de/feel/Von-Sirenen-Nixen-und-stillen-Wassern_1306995.html?bildnr=1

Zu Besuch bei Nya Nordiska in Dannenberg















[Fotos: C. Hoff]

http://www.nya.com/de