Donnerstag, 31. Mai 2012

Produktvorstellung: Ropes von Christian Haas










[Fotos: Fran Parente]

Was leuchtet denn hier so schön? Das sind die Leuchtseile "Ropes" des in Paris lebenden deutschen Designers Christian Haas. Ausgestellt wurden sie letzten Monat in der Galerie "Mi casa" im brasilianischen Sao Paulo.

www.haasdesign.de

www.micasa.com

Lesetipp: Kein zweiter Blick


















[Fotos: Villeroy & Boch; Designlines]


Außergewöhnliche Ideen erfordern außergewöhnliche Maßnahmen: Genau deshalb laden Porzellanhersteller Künstler, Gestalter und Handwerker zur Zusammenarbeit ein. Man denke nur an die legendäre Studio-Line von Rosenthal oder die Kooperation von Nymphenburg mit Konstantin Grcic und Hella Jongerius. Nun reiht sich auch Villeroy & Boch ein in diesen Reigen. Das ist insofern von Bedeutung, da das Unternehmen die Namen seiner Gestalter üblicherweise nicht verrät – auch wenn es sich um international erfolgreiche Designer wie Stefanie Hering oder Christian Haas handelt. Doch beim LoopArt-Projekt Second Glance geht man andere Wege und kommuniziert ganz offensiv den Namen des ausführenden Künstlers und Typografen: Ebon Heath. Muss man auch, möchte man anmerken, ist der Amerikaner doch in der internationalen Kunst- und Designszene ein unbeschriebenes Blatt. Zum ganzen Artikel:

www.designlines.de

Donnerstag, 24. Mai 2012

Ausstellungstipp: Wasistdas? Hinter den Kulissen der italienischen Designschmiede Alessi


























[Fotos: C. Hoff]

Gestern fand im Direktorenhaus in Berlin der Prelaunch der Ausstellung Wasistdas? Hinter den Kulissen der italienischen Designschmiede Alessi statt, die offiziell am 1. Juni zu Beginn des Taste Festival am selben Ort eröffnet. Zu sehen gibt es einstürzende Kartengebäude, Prototypen, Kuppeln aus Glas, Papiermodelle und allerlei andere Kuriositäten. Der italienische Designer Mario Trimarchi sprach am Eröffnungsabend über die Entstehung und Entwicklung seiner Serie La stanza dello Scirocco, die Wind in Materie umsetzt.

www.alessi.com

www.direktorenhaus.com

http://mariotrimarchi.eu

Donnerstag, 17. Mai 2012

Ausstellungstipp: Dodo (1907-1998), ein Leben in Bildern



Dodo: Werbepostkarte, um 1927, Buchdruck, 14,9 x 19 cm
[Foto: © Leihgabe Dodo Estate, Athen]

Ausstellung bis zum 28. Mai 2012
in der Kunstbibliothek Berlin

Die erstmalige Präsentation und längst überfällige Wiederentdeckung des zeichnerischen Werkes von Dodo eröffnet Einblicke in ein künstlerisches Leben, das von stetigen Aufbrüchen und Brüchen geprägt war. In Berlin 1907 als Dörte Clara Wolff geboren, sorgenfrei in großbürgerlichen jüdischen Verhältnissen aufgewachsen, entwickelte Dodo schon als junge Frau eine attraktive Anziehungskraft und verfügte über ein kompromissloses Wesen mit intensiven Emotionen.

Nach ihrer Ausbildung zur erfolgreichen Kostümzeichnerin und Modegrafikerin an der renommierten Schule Reimann war sie zwischen 1927 und 1929 auf ihrem künstlerischen Höhepunkt: Gouachen in leuchtender Farbigkeit, die für das Berliner Unterhaltungsblatt Ulk entstanden, schildern in karikaturhafter Überzeichnung das mondäne Leben des modernen Großstädters ebenso wie die zunehmende Entfremdung der Geschlechter. Mit scharfen Linienkonturen - zwischen Art Déco und Neuer Sachlichkeit changierend - verstand es Dodo, den ihr selbst geläufigen kosmopolitischen Lebensstil der späten Zwanziger Jahre treffend und entlarvend zu fixieren.

Die erste Werkschau umfasst rund 120 Arbeiten aus allen Lebensphasen: mondäne Modegrafik, Illustrationen für Ulk, die so genannten "unbewussten" Bilder ihrer privaten Turbulenzen während einer 1933 in Zürich durchlebten Psychoanalyse, Illustrationen für jüdische Zeitschriften sowie Arbeiten aus dem Londoner Exil.

www.smb.museum/smb

JOH 3 von J. Mayer H in Berlin-Mitte

































[Fotos: C. Hoff]

www.jmayerh.de

www.euroboden.de