Montag, 31. Dezember 2012

Happy new year!*




























[Foto: Danese; connox.de]

Montag, 17. Dezember 2012

Buchtipp: Porzellan Manufaktur Nymphenburg





































[Fotos: Snoeck Verlag]

Porzellan Manufaktur Nymphenburg
Fotografien von Frank Stolle
184 Seiten mit 150 farbigen Abbildungen
Format 28,5 x 22 cm, Hardcover, geprägt auf Titel und Rücken,
mit beidseitig bedrucktem Schutzumschlag
ISBN 978-3-86442-025-2
34,00 €

Nymphenburg ist die Porzellan Manufaktur des Bayerischen Königshauses – das vorliegende Fotobuch gibt einen umfassenden Einblick in die Herstellung dieser kostbaren und aufwendigen ­Stücke, die sich seit Gründung der Manufaktur 1747 nicht wesentlich verändert hat. »Manu Factum« bedeutet hier bis zum heutigen Tag: komplett von Hand gemacht in Techniken, die von Generation zu Generation weitergegeben und bewahrt werden. Nur so ist die unerreichte Feinheit, Raffinesse und Brillanz dieses Porzellans ­gewährleistet, die den Weltruf Nymphenburgs begründet hat. 

Die Meisterwerkstätten der Manufaktur produzieren stilprägende und maßgefertigte Entwürfe aus vier Jahrhunderten – bis zum ­heutigen Tag gestaltet von nam­hafen Künstlern, Architekten und Designern. 1747 von Kurfürst Max III. Joseph von Bayern gegründet, gehört Nymphenburg heute zu einer der letzten Reinstmanufakturen der Welt. Der ­Porzellan Manufaktur Nymphenburg ist es dabei in ihrer 265-jährigen Geschichte gelungen, sich im Wandel der Stile, vor allem aber auch durch all die Zeiten tief­greifender wirtschaftlicher Veränderungen zu behaupten. Mehr noch, das Haus achtet seine Tra­dition als kostbaren Schatz und hat neben 15.000 Farbrezepturen bis zu 30.000 Formen im Repertoire. 

Die Fotografie von Frank Stolle führt uns dabei aufmerksam und prägnant in den Details durch den gesamten Betrieb im nörd­lichen Flügel des Nymphenburger Schlosses in München, das seit 1761 die Werkstätten beheimatet. Der Band spaziert durch die Verkaufsräume, Depots und Magazine, das Wasserkraftwerk und die Massemühle, die Formerei und Dreherei, die Bossiererei und das Farblabor, er illustriert das Brennen, die Malerei sowie Unterglasurmalerei und Vergoldung. [Text: Verlag]

www.snoeck.de

www.nymphenburg.com

Lieblingsstück: Teekanne von Hering Berlin


























[Fotos: C. Hoff]

Mille grazie.***

www.heringberlin.com

Ausstellungstipp: Privat






















[Fotos: Künstler; Schirn Kunsthalle]

Bis 3. Februar 2013
Schirn Kunsthalle, Frankfurt a.M.

Privat – das scheint heute fast schon ein Wort aus der Vergangenheit. Kaum noch passend in Zeiten, da alles auf Facebook gepostet wird, vom Lieblingskochrezept bis zum aktuellen Beziehungsstatus. Exhibitionismus, Selbstenthüllung, Erzähllust, Zeigefreude und Voyeurismus sind die sozialen Strategien unserer Zeit, in der längst ein Strukturwandel der Öffentlichkeit stattgefunden hat. In der zeitgenössischen Kunst spiegeln Fotografien, Polaroids, Handyfotos, Objekte, Installationen und Filme häusliche Szenen und persönliche Geheimnisse. Vertrautes und Intimes wird ins Bild gesetzt. 

Anhand zahlreicher zeitgenössischer Positionen geht die Schirn Kunsthalle dem Thema der schwindenden Privatsphäre und dieser „Öffentlichkeit des Intimen“ nach. Durch das Fenster eines Hinterhofs fängt Merry Alpern mit ihrer Kamera verschwommene Szenen hastiger sexueller Begegnungen ein, Akram Zaatari befasst sich in seiner romantischen Videoarbeit mit einem Onlinechat zwischen zwei Männern, und Fiona Tan vereint private Schnappschüsse aus unterschiedlichen Ländern zu größeren Tableaus. Die Ausstellung unternimmt eindrückliche Exkursionen zu den fragilen Grenzen zwischen dem Eigenen und dem Anderen. [Text: Museum]

www.schirn.de

Donnerstag, 13. Dezember 2012

Lieblingsort: Klosterküche




















[Fotos: Gaggenau]

In der Klosterkirche des ehemaligen Redemptoristen-Klosters in Hennef-Geistingen wird Genusskultur in sakralem Ambiente zelebriert. Auf der Orgelempore der Kirche, wo einst imposante Klänge ertönten, werden die Sinne ab sofort kulinarisch berührt. Die Klosterküche mit faszinierendem Blick in das Kirchenschiff bietet Platz für Kochveranstaltungen, Kochkurse und private Festlichkeiten..

Eingebunden in die idyllische Region der Mündung des Siegtals in unmittelbarer Nähe zu Köln und Bonn befindet sich Hennef. In einem der ältesten Teile der Stadt wurde 1902 das Kloster Geistingen gegründet, um dem Andrang an der Hochschule Trier für Redemptoristen gerecht zu werden. Über neunzig Jahre nach der Erbauung wurde das Kloster von seiner ehemaligen Nutzung entbunden. Die dazugehörige Klosterkirche wurde im Januar 2006 entweiht und für die Nutzung verschiedener Veranstaltungen freigegeben.

Die ehemalige Orgelempore der Klosterkirche wurde in ein Kulinarium gewandelt, das der besonderen Geschichte der Klosterkirche Respekt zollt. Die Orgel als monumentales Objekt im Sakralbau ist eng mit den Emotionen des Auditoriums verbunden. Analog dazu spielt nun die Kochorgel in der Klosterküche eine zentrale Rolle. Sie beherbergt die Kühlgeräte, Backöfen und Dampfbacköfen von Gaggenau und tritt sowohl optisch als auch inhaltlich das Erbe der ursprünglichen Orgel an. Vorgelagert steht eine große Kochstation mit einer Oberfläche aus Jura-Naturstein. Das Refektorium, der Speisesaal eines Klosters, liegt im Zentrum der Empore und bietet mit einer langen, variablen Tafel 12 bis 24 Personen Platz. Seitlich befindet sich der Raum für perfekten Weingenuss, der die Rituale des sakralen Ortes neu interpretiert. [Pressemitteilung; gekürzt]

www.gaggenau.com

Donnerstag, 6. Dezember 2012

Kahla Point of Brand in Berlin























[Fotos: C. Hoff]

Heute Abend hat in der Friedrichstraße 122 in Berlin-Mitte der erste Point of Brand des Thüringer Porzellanherstellers Kahla eröffnet. Hier findet man nicht nur die gesamte Produkt-Range des Herstellers, hier gibt es auch ein Café. Geplant sind Ausstellungen und Veranstaltungen. Nach dem großen Store von Rosenthal auf dem Kurfürstendamm die zweite große Shop-Eröffnung eines deutschen Porzellanherstellers in kurzer Zeit. Frisch im Sortiment und nur in Berlin zu haben: der rote Umriss der Stadt auf den weißen Bechern der Serie Touch.

www.kahlaporzellan.com