Freitag, 31. Januar 2014

Eine Nacht im ... 25hours Hotel Bikini Berlin
















































[Fotos: C. Hoff]

Eine Nacht in einem Hotel in der eigenen Stadt verbringen? Das wollte ich unbedingt einmal ausprobieren. Zumal das Hotel in einem Gebäude untergebracht ist, in dem ich vor Jahren einmal gearbeitet habe: das legendäre Bikini Haus am Bahnhof Zoo. Demnächst komplett umgebaut, wartet die Riegelarchitektur aus den Fünfzigern mit einem neuen Lifestyle-Konzept auf. Dazu gehört auch das 25hours Hotel Bikini Berlin, das ab heute seine Gäste begrüßt.

Das Hotel mit 149 Zimmern liegt mitten im Berliner Westen, der nach einem jahrelangen Dornröschenschlaf gerade wiederbelebt wird: Der Bahnhof Zoo, die Gedächtniskirche und der berühmte Zoologische Garten sind nicht weit.

Affen brüllen
Von Zimmer 609 schaut man direkt auf das Tiergehege und hört sogar die Affen brüllen. Der Blick schweift weiter bis zur Goldelse, auch wenn der Tag noch so trüb ist. Sehr dunkel ist es in dem 22 Quadratmeter großen Zimmer, soll man sich doch fühlen wie in einem Dschungel. Das klappt ganz gut, auch wenn man ob der Dunkelheit ständig auf der Suche ist. Hochwertige Materialien wie Eichenholz, grüne und schwarze Fliesen und ebenfalls schwarze Armaturen sowie schöne Holzmöbel bestimmen das Interior. Das Bett ist zwar etwas unbequem und es fehlt an verschiedenen Kissen, aber der Ausblick macht alles wett.

Urbaner Dschungel
Der Fokus des Hotels liegt weniger auf den Zimmern, die es als Urban- und als Dschungel-Version gibt - je nach Aussicht, auf die Stadt oder den Zoologischen Garten. Das Zentrum der Aufmerksamkeit hat der Berliner Designer Werner Aisslinger, der gerade auch ein 25hours Hotel in Zürich entwirft, auf die öffentliche Räume gelegt: Bar, Restaurant und Empfang, Gestalten Shop und Brotladen. 1000 Quadratmeter misst allein die Fläche in der obersten Etage des Hotels. Im zehnten Stock mit Restaurant und Bar hat man ein regelrechtes Aha-Erlebnis. Die Aussicht ist wunderbar durch die bodentiefen Fenster: auf den Zoo mit seinen Tiergehegen, das Europa Center, den Kurfürstendamm und die Gedächtniskirche. Aktuelles Möbel- und Leuchtendesign (viele eigene Kreationen des Designers) mischen sich hier mit orientalischen Elementen wie Poufs und Sitzkissen.

Berlin im Orientrausch

Orientalisch angehaucht ist auch das Essen im Restaurant, was in einzelnen kleinen Portionen gereicht wird: Hummus, Okraschoten, Huhn in Mandelkruste. Was beim Abendessen leicht überteuert ist, macht das Frühstück wieder gut. Neben den üblichen Verdächtigen lockt Selbstgemachtes wie Birchermüsli und Vanillequark, frisch gepresster Saft und kleine orientalische Spezialitäten.

So viel ist sicher: Die Lage im alten Berliner Westen, die spektakuläre Aussicht, die Architektur aus den Fünfzigern und das durchdachte, farbenfrohe Interiordesign werden die Gäste anlocken. Auch die Berliner.

Claudia Simone Hoff


www.25hours-htotels.com

ww.aisslinger.de


Donnerstag, 30. Januar 2014

Samsung Forum 2014 [Málaga und Marbella]





















 
















[Fotos: C. Hoff]


Das gesamte Messegebäude in Málaga war in Weiß-Blau getaucht, den Corporate Colours von Samsung Electronics. Der koreanische Hersteller hatte zum Samsung Forum 2014 in die andalusische Stadt geladen und präsentierte seine Neuheiten.

CEO BK Yoon machte den Anfang und erläuterte, wie Samsung auf gesellschaftliche Trends - insbesondere auf die zunehmende Urbanisierung und die Alterung der Gesellschaft - eingehen will. Das Ziel heißt intelligente Vernetzung sämtlicher Geräte, weswegen neben Fotoapparaten, Tablets und Drucker auch Fernseher wie der leicht gebogene Fernseher UHD TV curved, aber auch vermeintlich profane Dinge wie Staubsauer, Kühlschränke und Washmaschinen vorgestellt werden.

Smart home
Auf einer Jacht im Hafen von Marbella ging es dann um einen Markt, in den Samsung verstärkt expandieren will, der aber gerade in Deutschland nicht ganz einfach zu erobern ist: Home Appliances. Warum der Markt so interessant ist? Die Küche und das Kochen werden immer beliebter und die Haushalt soll schnell und wenn möglich mit gutem Design erledigt werden. Und: Die von Samsung anvisierte  Zielgruppe der 35- bis 45-Jährigen und Best agers zwischen 55 und 65 ist bereit, für intelligente und vor allem gut gestaltete Produkte mehr Geld als üblich auszugeben. Dafür bekommt sie bei Samsung die passenden Produkte geboten, wie auf der Messe zu sehen war.

„Bäder und Küchen sind längst mehr als reine Funktionsräume: Sie sind essenzieller Bestandteil des individuell gestalteten Lebensraums“, sagt auch Andreas Seidler, Director Sales & Marketing Home Appliances bei Samsung Electronics. „Immer mehr Kunden erwarten daher von Hausgeräten, dass sie sich harmonisch in ihr Raumambiente einfügen. Dabei sind ihnen Design und Funktionalität fast gleichbedeutend. Sie wünschen, dass Wäschewaschen einfach und schnell zu erledigen ist.“

Im Trend: Küche & Kochen
Die in Málaga vorgestellte Waschmaschine Blue Crystal verfügt deshalb nicht nur über die Funktion Eco Bubble, die mit 20 Grad Celsius verdreckte Wäsche energiesparend und trotzdem blitzsauber wäscht. Das schnittige Design ist mit einem mit einem Full-Touch-Farbdisplay und einer fast bis zum Frontrahmen des Geräts reichenden, kristallblauen Tür versehen. Sie macht die Waschmaschine nicht nur zu einem Hingucker im Interior, sondern ermöglicht zugleich ein leichtes Be- und Entladen. Doch ob Samsungs Wunsch, dass die Waschmaschine statt im Keller künftig im Wohnzimmer steht, deshalb gleich erfüllt werden wird, bleibt abzuwarten.

Der kann was!
Der konzeptuelle Star der Messe indes war ein Kühlschrank. Food ShowCase heißt das gute Ding, das minimalistisch ganz in Edelstahl gestaltet ist. Dafür hat sich Samsung ein neues Raumkonzept ausgedacht, so dass jeder im Kühlschrank sofort findet, was er sucht. Die Fächeraufteilung des Side-by-Side-Konzepts sorgt dafür, dass unterschiedliche Lebensmittel optimal gekühlt werden und länger frisch bleiben. Und das funktioniert so: Nach dem Öffnen der Außentür steht der Nutzer vor einer zweiten Front mit offenen Fächern und Schubladen. Dort kann er direkt zugreifen, während der hintere Bereich, genannt InnerCase, weiterhin verschlossen bleibt. Dieser vordere Teil des Kühlschranks eignet sich für alles, was häufig entnommen wird: Joghurt, Snacks oder kalte Getränke. Zusätzlich ist der Kühlschrankbereich für den Schnellzugriff in drei Zonen unterteilt: Oben befindet sich die Cooking Zone, in der Mitte die Family Zone und unten – gut erreichbar für den Nachwuchs – die Kids Zone. Fehlt nur noch die geräumige Wohnküche, um Food ShowCase aufzustellen und richtig in Szene zu setzen! [Text: Claudia Simone Hoff]

www.samsung.com

Lieblingsort: Málaga






































[Fotos: C. Hoff]

Doch doch, ich mag den Schnee und die Kälte auch. Doch gelegentlich ist es auch mal ganz wunderbar am Strand entlang zu laufen, aufs Meer zu schauen, die Pelzjacke abzulegen und stattdessen die Sonnenbrille herauszuholen. Ein Kurztrip nach Málaga? Ein wenig dolce vita mitten im eisigen Berliner Winter? Die Verlockung war groß. Zumal in der andalusischen Stadt auch das Samsung Forum 2014 stattfand. Gelegenheit, mir Fotoapparate, gebogene Fernseher und allerlei andere Wunderwerke anzusehen. Als Gegenpol zu Technik und Vernetzung dann: Café Central mit einem starken arabischen Kaffee, eine Festung hoch über der Stadt mit wunderbaren Ausblicken und schattigen Pinienwegen, eine Stierkampfarena, die 14000 Zuschauer fasst, köstliche Tapas und schwerer vinto tinto. Und ein paar neue Schuhe. Und Nüsse. Gesalzen oder süß. Doch doch, ich mag die Sonne und die Wärme auch.