Dienstag, 23. Juni 2015

Ich bin dann mal weg [Japan]























[Foto: Bassetti]

Nasszellenrevolution



 












[Foto: Hansgrohe]

Schrill! Ausschweifend! Exzentrisch! Das waren die Siebziger. Was damals in deutschen, chilenischen und indonesischen Badezimmern passierte, zeigt eine Ausstellung in der Hansgrohe Aquademie in Schiltach. Wir haben uns auf Zeitreise begeben und allerlei Dinge entdeckt: Sanitärzellen, Mandis, Fliesenmonster. Weiterlesen:

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Samstag, 20. Juni 2015

Es lebe die Siebziger!



















 


















[Fotos: C. Hoff]

Die Siebziger hochleben lässt Hansgrohe in Schiltach. In der Aquademie des Armaturenherstellers werden in der Ausstellung Das Bad der 70er Jahre Bäder aus Deutschland, Indonesien und Chile ausgestellt. Mit all ihren Besonderheiten und auch den Gemeinsamkeiten. Schrille Farben (Orange!, Grün!, Blau!), psychedelische (Fliesen-)Muster, Bidets, Spiegelschränke, Doppelwaschbecken, indonesische Mandis, chilenische Badhütten. Aber auch: winzig kleine Kinderstühle, Spiele (Reversi, Deutschlandreise), ein röhrender Hirsch, Pril-Klebeblumen, ein Dia-Projektor und ja! ganz viele Schallplatten. Zur Eröffnung war auch Mathias Klotz angereist, der den chilenischen Ausstellungsteil betreut hat.

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Im Schwarzwald [St. Roman]




































[Fotos: C. Hoff]

Kühe grasen. Auf saftigen Wiesen. Immergrüner, dunkler Wald. Hügel. Dazwischen eingesprenkt alte Häuser mit winzigkleinen Schindeln. Enge. Nebel über dem Wald. Am Morgen blitzt die Sonne zwischen den Wipfeln hervor. Keine Menschenseele. Doch! Auf dem Marktplatz zwischen Fachwerk und Wandmalereien. Schwirren die Stimmen. Im Schwarzwald.

Drehtür zur Kunst



 












[Foto: Fran Parente; Designlines]

São Paulo, 18. Stock, 600 Quadratmeter: Das Architekturbüro Consuelo Jorge Arquitetos hat die Wohnung einer kosmopolitischen Kunstsammlerin in ein extrem luxuriöses Refugium verwandelt: mit aufwändigen Umbauten, italienischen Designermöbeln, effektvollen Drehtüren und jeder Menge Kunst.Weiterlesen:

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Mittwoch, 17. Juni 2015

Ausstellungstipp: Das Bad der 70er Jahre






 

 

 

 

 

[Fotos: Hansgrohe]

Das Bad der 70er Jahre in Europa, Asien und Südamerika
Multikultureller Blick auf die Zeit des Aufbruchs, Ausprobierens und experimentellen Designs
18. Juni 2015 bis 3. April 2016
Hansgrohe, Aquademie, Schiltach

Dekorativ, bunt und nicht selten ausschweifend: das waren die 70er Jahre – eine Zeit der Entwicklung und des Aufbruchs, des experimentellen Designs und des Ausprobierens neuer Formen, Farben und Materialien. Auch die Bäder folgten ganz dem Zeitgeist. Die Ausstellung „Das Bad der 70er Jahre in Europa, Asien und Südamerika“ in der vergleicht Bäder unterschiedlicher Kontinente und zeigt auf, welche gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und politischen Entwicklungen die Badgestaltung beeinflussten. Die am Konzept beteiligten Architekten Mathias Klotz, Eduardo Ruiz-Risueño Abad, beide aus Chile, Budi Pradano aus Indonesien und Jörn Frenzel aus Deutschland richten [...] einen neuen Blick auf die 70er Jahre. [Text: Hansgrohe; gekürzt]

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Der Sommer kommt! [Espandrillas]





















[Fotos: Fred de la Bretonniere]

Sie begleiten uns durchs ganze (Sommer-)Leben: Espandrillas. Das niederländische Label Fred de la Bretonniere hat auch welche im Sortiment: klassisch Flache mit Stoff, aber auch hohe Exemplare mit Leder. Um den Knöchel geschnürt oder einfach nur hineingeschlüpft. In Gelb, Rosé, Weiß oder Blau. Hoffentlich bleibt es ganz lang warm!


Montag, 15. Juni 2015

Tokio 360 Grad



[Film: https://www.youtube.com/watch?t=115&v=x3dhMxf7-QM]

Freitag, 12. Juni 2015

Happy Birthday! [Wendt & Kühn, Dresden]

































[Fotos: Wendt & Kühn]

Dresdner Moderne aus dem Erzgebirge
20. Juni bis 15. November 2015
Museum für Sächsische Volkskunst im Jägerhof

Wer kennt sie nicht, die musizierenden Engel mit den elf Punkten auf den Flügeln, die Blumenkinder oder die Beerensammler aus der Werkstatt in Grünhainichen. Nicht nur in Sachsen sind die entzückenden Holzfiguren von Wendt & Kühn innig geliebt und heiß begehrt; sie werden auf der ganzen Welt gesammelt.

Zum hundertjährigen Jubiläum der 1915 gegründeten Firma Wendt & Kühn präsentiert das Museum für Sächsische Volkskunst ihre Entstehungsgeschichte. Alles fing damit an, dass die beiden Firmengründerinnen Margarete Wendt und Margarete Kühn ab 1907 die erste Damenklasse der Königlich-Sächsischen Kunstgewerbeschule Dresden besuchten; zu einer Zeit, als in dieser Stadt die künstlerische Szene brodelte und in Kunst, Kunstgewerbe und Architektur neue Wege gesucht und gefunden wurden. Hier in der Reformkunst Dresdens zwischen Jugendstil, Volkskunst und Moderne liegt das Erfolgsgeheimnis der jungen Gestalterinnen, mit dem sie die Tradition der erzgebirgischen Spielzeugmacherei auf eine völlig neue Art belebten.

Die Ausstellung schildert mit über 300 Exponaten das künstlerische Umfeld, das die beiden Designerinnen prägte: ihre Vorausbildung unter den Geschwistern Kleinhempel, ihr Studium bei Margarete Junge, ihre Mitschülerinnen und Kollegen, die früh geknüpften Verbindungen zu den Deutschen Werkstätten Hellerau, zum Werkbund und zum neu gegründeten Verein Sächsischer Heimatschutz. Bisher nie gezeigte Werke aus der Frühzeit der Firma belegen die Breite der Entwurfstätigkeit in der Anfangsphase von Grabkreuzen und Kleinmöbel über Puppenhäuser und Reformspielsachen bis zu Rauchutensilien und "Tändelkram" für die moderne junge Frau. Erst allmählich entwickelten sich die markanten Kinder-, Engel- und Weihnachtsfiguren zum erfolgreichen bis heute tragenden Markenzeichen von Wendt & Kühn.

Die Ausstellung ist das Ergebnis einer engen wissenschaftlichen Zusammenarbeit zwischen der Firma Wendt & Kühn und dem Museum für Sächsische Volkskunst Dresden und zeigt zahlreiche bisher völlig unbekannte Dokumente, Zeichnungen und Figuren aus den umfangreichen Beständen beider Häuser sowie aus Privatbesitz und weiteren Museen der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden. [Text: Museum]

www.skd.museum.pdf