Samstag, 29. März 2008

Trouvaille: Eames-Briefmarken



[Foto: US Post/http://www.eamesgallery.com/]

Zu Ehren der amerikanischen Designikonen Charles und Ray Eames gibt die US Post 16 verschiedene Briefmarken heraus. Abgebildet sind einzelne (Kult-)Designobjekte wie der Kleiderharken "Hang it all" oder der Lieblingssessel aller Designfreaks, der "Lounge Chair". Wer sich das nicht leisten kann, kann jetzt wenigstens ein paar Briefmarken kaufen.

Freitag, 28. März 2008

Lesetipp: Das Ende der Design-Küche?





[Fotos: Hartmut Nägele]


Auch die Nase voll von durchgestylten Design-Küchen? Was sich Mike Meiré dazu ausgedacht hat, erfahrt Ihr, wenn Ihr hier klickt:

Webtipp: frauMaier









[Fotos: frauMeier]

Wer seine Produkte wie Lampen und Tische "Thin Lizzy" oder "Fat Sophie" nennt, muss einfach sympathisch sein, oder? Hier gibt es mehr zu entdecken:

Sonntag, 16. März 2008

Ausstellungstipp: Cosmic Communist Constructions Photographed



Vom 11. April bis zum 17. Mai 2008 findet in der "Pop Up Storefront Los Angeles" eine Fotografie-Ausstellung über kommunistische Bauten statt:


Samstag, 15. März 2008

Literaturtipp: Staat Sex Amen





[Fotos: Kontrast-Verlag]

Wörter können wahre Wunder sein ... Das findet Beat Gloor heraus:

http://www.kontrast.ch/verlag/einblicke_sex.htm#aaa

Mops schleckt

http://cache.valleywag.com/assets/resources/screenclean.swf

(Grafische) Weisheiten ...





[Fotos: C. Hoff]

Schilderwald in London






[Fotos: C. Hoff]

Reisetipp: Kentuck Knob


[Fotos: http://pittsburgh.about.com/]

Fallingwater kennt jeder, Kentuck Knob nicht. Dabei liegt dieses Haus nur wenige Kilometer von Frank Lloyd Wrights Meisterwerk entfernt und ist durchaus einen Besuch wert, auch wenn Pennsylvania nicht gerade um die Ecke liegt. Das aus einheimischen roten Sandstein konstruierte Haus stammt aus Wrights sogenannter "Usonian"-Phase aus dem Jahr 1956. 1996 wurde das Haus für die Öffentlichkeit geöffnet. Und so kann man auch einen Skulpturen-Garten auf dem weitläufigen Grundstück ansehen.

http://www.kentuckknob.com/

Freitag, 14. März 2008

Trouvaille



[Foto: Deutsche Post]

Podcast: Pruit-Igoe - die Sprengung





[Fotos: Wikipedia]

Untermalt mit Musik von Philipp Glass zeigt diese Filmsequenz aus "Koyaanisqutsi" die Sprengung von Pruit-Igoe. Dabei handelte es sich um ein sogenanntes "Housing Project" in St. Louis, Missouri. Viele dieser in den 1950er und 1960er Jahren in den USA entstandenen Wohnprojekte für sozial Benachteiligte werden oder wurden inzwischen zerstört, was der Architekturtheoretiker und -kritiker Charles Jencks als den Tag "als die moderne Architektur starb" bezeichnete. Erbaut wurde Pruit-Igoe von dem Architekten, der später das New Yorker World Trade Center entwarf: Minoru Yamasaki. Hier geht es zum Video:

Ausstellungstipp: "The White City of Tel Aviv – Tel Aviv’s Modern Movement"



[Fotos: © aus/taken from: Nitza Metzger-Szmuk/Architekturzentrum Wien]

Bis zum 19.05.2008 findet im Architekturzentrum Wien die Ausstellung "The White City of Tel Aviv – Tel Aviv’s Modern Movement" statt. Es geht vor allem um Bauten, die in der Nachfolge des Bauhauses und der Tradition der Moderne ab den 1930er Jahren in der israelischen Stadt am Meer erbaut wurden. Das gesamte Gebiet steht inzwischen unter dem Schutz der UNESCO und umfasst etwa 400 Bauten.



Architekturzentrum Wien:

http://www.azw.at/startpage.php

Donnerstag, 13. März 2008

Lesetipp: Wasser in Architektur übersetzt





[Fotos: Designlines]

Wer mehr über das National Aquatics Center in Peking - hier finden die olympischen Wassersportwettkämpfe statt - erfahren möchte, der liest hier nach:

Reisetipp: Charleston Home and Garden




In der Nähe von Brighton, also von London noch gut an einem Tagesausflug zu erreichen, liegt auf dem Land in Sussex ein wunderschönes englisches Haus: Charleston Home and Garden - heute Museum und Ausstellungsort. Dort waren Mitglieder der Bloomsbury Group zu Besuch oder wohnten dort wie das Künstlerpaar Duncan Grant und Vanessa Bell. Sie gestalteten Teile des Interieurs und versahen es mit Malereien. Virginia and Leonard Woolf, E. M. Forster, Lytton Strachey and Roger Fry besuchten dieses Künstlerhaus oft. Die Sammlung mit Möbeln und Porzellan umfasst auch Kunstwerke von Renoir, Picasso, Derain, Matthew Smith, Sickert, Tomlin und Delacroix.

"It's most lovely, very solid and simple, with...perfectly flat windows and wonderful tiled roofs. The pond is most beautiful, with a willow at one side and a stone or flint wall edging it all round the garden part, and a little lawn sloping down to it, with formal bushes on it." [Vanessa Bell]





Zum Haus geht's hier:

http://www.charleston.org.uk/index.html

Missy Higgins



[Foto: www.smh.com.au]

Musiktipp aus Australien: Missy Higgins.

http://www.missyhiggins.com/

Sonntag, 9. März 2008

Buchtipp: Robert Misik - Das Kult-Buch



[Foto: Aufbau-Verlag]

Waren sind Kultobjekte, mit denen wir unsere Identität zum Ausdruck bringen. Mit dem Turnschuh kaufen wir Fitness, mit dem iPod Trendyness, mit der Obstpresse das gute Gewissen gesunder Ernährung. Eine Bestandsaufnahme des Lifestyle-Kapitalismus von heute. Ökonomie und Kultur sind zwei Seiten einer Medaille: Die Wirtschaft vermarktet Lebensstile. Investmentfonds spekulieren mit Kunstobjekten. Politik wird zum Entertainment. Innenstädte werden zu Kommerzzonen. Selbstmordattentäter drehen Homevideos, und Millionen erschaffen sich in virtuellen Welten ihr "Second Life". Künstlertugenden halten Einzug ins Wirtschaftsleben ("Sei kreativ!"), die Wirtschaft wird moralisiert ("Fair Trade"). Gegen den globalisierten westlichen Lifestyle steht der "Kampf der Kulturen". [Text: Verlag, gekürzt]

Freitag, 7. März 2008

Lieblingsort: Sushi-Shop



[Fotos: C. Hoff]

Dieser Sushi-Laden in der Londoner Oxford Street verkauft einzeln verpackte Sushis jeglicher Art. Besonders praktisch (und auch noch schön anzusehen) für die Mittagspause. Da hat man die Qual der Wahl ...


Architektur in London



[Fotos: C. Hoff]

Lesetipp: Kannst du abhaken

Der Autor Christoph Hennig schreibt in der Wochenzeitschrift "Die Zeit" über die neue Art des Reisens in Zeiten von Billigflügen und Internet:

Donnerstag, 6. März 2008

Podcast: In der Ruhe liegt die Kraft

So hört sich ein Ssuikin-kutsu* im Shokoku-ji-Tempel im japanischen Kyoto an:

http://www.iconeye.com/articles/20080303

Ein suikinkutsu (Japanisch: 水琴窟), auch bekannt als "Wasser koto Höhle" ist eine Form japanischer Gartenornamentik und zugleich ein musikalisches Element. Das suikinkutsu besteht vor allem aus einem auf den Kopf gestellten Topf mit einem Loch an seiner Oberseite. Durch das Loch tropft Wasser in den Innenraum, in dem bereits ein kleiner Wasserteich enthalten ist, und produziert dabei einen platschenden Ton, der sich innerhalb des Topfes wie eine Glocke oder eine Saite der als Koto bekannten japanischen Zitter anhört. Im Normalfall befindet sich das suikinkutsu in der Nähe eines traditionellen japanischen Steinbeckens, welches chozubachi genannt wird und Teil des tsukubai ist, der Vorrichtung zum Händewaschen vor der japanischen Teezeremonie. [Text: Wikipedia]

Dienstag, 4. März 2008

Podcast: Temporäre Kunsthalle Berlin



[Fotos: Kunsthalle Berlin]

Zum Podcast:


Zur Kunsthalle:


Zum Architekturbüro:

Ausstellungstipp: "Gunter Sachs - Die Kunst ist weiblich"





[Fotos: Gunter Sachs/MDBK, Leipzig]

Im Leipziger Museum der bildenden Künste findet noch bis zum 22. Juni 2008 die Ausstellung "Gunter Sachs - Die Kunst ist weiblich" statt.

Wie kaum ein anderer hat Gunter Sachs die Entwicklungen der Kunst seit Ende der 1950er Jahre verfolgt und mit geprägt. Als Sammler, Museumspräsident, Galerist, Dokumentarfilmer und Fotograf. Aus nächster Nähe und stets mit untrüglichem Gespür für den Zeitgeist.

Geboren wird Gunter Sachs 1932. Den größten Teil seiner Jugend verbringt er in der Schweiz bis es ihn Mitte der 1950er Jahre nach Paris zieht. Fasziniert von der aufstrebenden Kunst- und Galerieszene beginnt er, zeitgenössische Kunst zu sammeln. Mit Werken der Nouveaux Réalistes, des Informel und bald auch der Pop Art legt er den Grundstock seiner Sammlung. 1972 zieht Gunter Sachs nach Hamburg, eröffnet die „Galerie an der Milchstraße“ und zeigt die erste umfassende Galerieausstellung von Andy Warhol in Europa.

Eine Hauptrolle spielt die Moderne schon einige Jahre zuvor (1969) als Gunter Sachs in das Turmappartement des Palace Hotels in St. Moritz einzieht. Tom Wesselman, Andy Warhol, Roy Lichtenstein, Arman, César, Yves Klein und Allen Jones gestalten nach ihren Vorstellungen das Interieur. Das Resultat ist ein lebendes Stück Kunst-Zeitgeschichte und ein Dokument des Lebensgefühls der ‚Sixties‘. Der museal gewordene Palace-Turm wird in der gesamten Kunstwelt bekannt. Für die Ausstellung in Leipzig wird die Palace-Wohnung nun erstmals vollständig rekonstruiert.

Gunter Sachs ist jedoch nicht nur als Sammler und Vermittler der Kunst seiner Generation aktiv. Er beginnt in jenen Jahren auch sein eigenes künstlerisches Werk zu erarbeiten. Dabei widmet er sich zunächst dem Genre des Dokumentarfilms. Wie schon beim Dokumentarfilm erlernt er das fotografische Handwerk als Autodidakt und schafft binnen kürzester Zeit den Durchbruch als international anerkannter Lichtbild-Künstler. In den darauf folgenden drei Jahrzehnten entsteht ein viel beachtetes Werk, in dem der Akt- und Landschaftsfotografie ein hoher Stellenwert zukommt und eine ästhetische Bildauffassung und der Surrealismus Regie führen. Sein künstlerischer Werdegang als Fotograf ist mit annähernd 240 Arbeiten in allen wichtigen Etappen in Leipzig präsent und stellt seine Werke in aufschlussreiche Beziehungen zu Bildern aus seiner Kunstsammlung.

Auch den Modemacher, Beststellerautor oder Sportsmann zeigt die Ausstellung als Dokumentation eines außergewöhnlichen Lebensstils, der in den 1960er Jahren, besonders während seiner Ehe mit der französischen Schauspielerin Brigitte Bardot, intensiv verfolgt und beschrieben wurde. Gunter Sachs prägte und beeinflusste mit seinen vielfältigen Begabungen die Kunst und Kultur unserer Zeit. Sein Gespür für Mentalitäten und Zeitstimmungen und sein Anspruch auf höchste Qualität in der Umsetzung führten zu einem Lebenswerk, das einlädt, an kreativen Phantasien teilzuhaben, sie als Orientierung anzunehmen und stets neue Entwürfe der Schönheit mitzuerleben.

[Text: Museum, gekürzt]

Lesetipp: Tafeln in Wien könnte schöner nicht sein





[Fotos: Designlines/Salon Hollmann]

Wer in Wien Station macht und gut essen möchte und dabei gute Architektur und schlichtes Design erleben möchte, kann dies im Salon Hollmann in der Wiener Altstadt tun. Hier klicken und mehr erfahren:

http://www.designlines.de/sixcms_4/sixcms/detail.php?object_id=26&area_id=3349&id=330039