Sonntag, 25. Mai 2008

Podcast: Mario Biondi

Der sizilianische Sänger Mario Biondi singt "Close to you":

http://www.mariobiondi.biz/Video.html

Samstag, 24. Mai 2008

Webtipp: Annelies Strba





[Fotos: Annelies Strba]

Zur Website der Schweizer Fotografin und Künstlerin Annelies Strba geht es hier:

http://www.strba.ch/

Freitag, 23. Mai 2008

Hôtel de la Paix

Die Rosenlast stürzt lautlos von den Wänden,
und durch den Teppich scheinen Grund und Boden.
Das Lichtherz bricht der Lampe.
Dunkel. Schritte.
Der Riegel hat sich vor den Tod geschoben.

[Ingeborg Bachmann]


Gedicht, gelesen von der Autorin:

http://www.lyrikline.org/index.php?id=162&L=0&author=ib00&show=Poems&poemId=270&cHash=b09aa99ee8

Lesetipp: Sake No Hana





[Fotos: Designlines/Kengo Kuma]

Japan liegt seit kurzem mitten in London. Denn hier hat der japanische Architekt Kengo Kuma das Restaurant „Sake No Hana“ gestaltet. Auftraggeber war der Gastronom Alan Yau – zentrale Lichtgestalt unter den Gastronomen der asiatischen Küche in London –, der bereits verantwortlich zeichnet für die Londoner Restaurant-Tempel „Yauatcha“, „Hakkasan“ und die Restaurant-Kette „Wagamama“. Im knapp 600 Quadratmeter großen „Sake No Hana“, das Ende 2007 eröffnet wurde, bestimmen hohe Wände, großzügige Fensterfronten und eine aufwändig gestaltete, hölzerne Deckenkonstruktion den Raumeindruck. Alles erinnert hier an Japan – allerdings auf subtile Art. Denn Kengo Kuma hält nichts von einem einfach nur applizierten Dekorum und auch der Bauherr wünschte sich alles andere als glatt gebügeltes „Japan-Design“. Hier geht's zum Artikel:

http://www.designlines.de/sixcms_4/sixcms/detail.php?object_id=26&area_id=3349&id=353230

Samstag, 17. Mai 2008

Lieblingsort: Velvet Hammer









[Fotos: Velvet Hammer/Die Gestalten]

Wer nach Los Angeles reist, sollte sich unbedingt eine Show von Velvet Hammer Burlesque anschauen. Sie geht weit über Striptease und überkommene, aber noch immer propagierte Schönheitsideale hinaus. Michelle Carr heißt die Gründerin des Velvet Hammer, dessen Shows auch on tour in Europa gehen. Die Shows von Velvet Hammer sind ein Cocktail aus klassischen Elementen amerikanischer Revuen, gemixt mit post-feministischen Punk-Rock-Attituden. Wunderbare Choreografien und liebevolle Kostüme vervollständigen das ganze. Unbedingt sehenswert!

Zum Velvet Hammer:

http://www.velvethammerburlesque.com/

Interview mit Michelle Carr:

http://www.gestalten.com/motion/clip?id=16

Buch/ Die Gestalten Verlag:

http://www.gestalten.com/books/detail?id=d7f6f0d815f74e9b01161a3320a00014

Freitag, 16. Mai 2008

Lesetipp: La bellezza italiana





[Fotos: Designlines/Studio Mateo Nunziati]


Dom, Galleria Vittorio Emmanuele II, Via Monte Napoleone – kurz, das exquisite und quirlige Mailand liegt gleich um die Ecke. Wer irgendwann genug hat vom unvermeidlichen Großstadtgetümmel, alles hinter sich lassen und gleichzeitig Körper und Seele etwas Gutes tun möchte, dem steht seit Oktober 2007 in der Via Falcone 5 ein neuer Wellness-Tempel inmitten der Mailänder Innenstadt offen: Der Health Club „Younique“, gestaltet vom italienischen Designer Matteo Nunziati. Gedeckte Farben und indirekte Beleuchtung dominieren den ersten Raumeindruck. Hier geht's zu Artikel:

http://www.designlines.de/sixcms_4/sixcms/detail.php?object_id=26&area_id=2933&id=345403

Lesetipp: Liquid Space – Boffi schreibt Designgeschichte





[Fotos: Designlines/Boffi]

Was haben Joe Colombo, Antonio Citterio, Norbert Wangen und Piero Lissoni gemeinsam? Nun, alle vier Designer haben für den italienischen Küchen- und Bad-Hersteller Boffi Küchen entworfen. Keine ganz normalen Küchen, nein. Es sind Küchen, die Designgeschichte geschrieben haben. Was es mit dieser (Küchen-)Geschichte auf sich hat, ist spannend und muss erzählt werden und zwar hier:

Donnerstag, 15. Mai 2008

Ausstellungstipp: Ferdinand Hodler - Eine symbolistische Vision




[Fotos: Kunstmuseum Bern]

Bis zum 10. August 2008 findet im Kunstmuseum Bern eine umfangreiche Ausstellung des Schweizer Künstlers Ferdinand Hodler statt. Mit mehr als 150 Werken aus allen Schaffensepochen.

Im Zentrum steht Hodlers Vision einer harmonischen Einheit von Mensch und Natur. Der Künstler hatte sich seit seinen Anfängen konsequent ins Symbolische gesteigert. Im Lauf der Zeit hat er so einen wesentlichen Beitrag zur Avantgarde seiner Zeit geleistet. Erstmals werden verschiedene Fassungen der großen symbolistischen Figurenkompositionen systematisch miteinander in Beziehung gesetzt und neue Einblicke in Hodlers komplizierte Motiventwicklung ermöglicht. Auch die Landschaften, Porträts und Selbstbildnisse geben Aufschluss über seine Arbeitsweise und sein künstlerisches Credo.

Hier geht's zum Museum:

http://www.kunstmuseumbern.ch/index.cfm?nav=567,1343,1344&SID=1&DID=9&aID=181


Samstag, 10. Mai 2008

Lieblingsort: Her"berge"





[Fotos: berge]

Gar nicht weit von den Bergen entfernt liegt im Chiemgau die Herberge "berge". Das Besondere daran: Nils Holger Moormann, der eigensinnige Möbelverleger und -bauer, hat das Haus aus dem 17. Jahrhundert erstanden, behutsam restauriert und ganz wunderbare Gästewohnungen eingerichtet. Natürlich mit seinen Möbeln, aber auch Klassikern wie den Charles-Eames-Stühlen. Und alles im typischen Moormann-Stil. Ein Zitat gibt Einblick in die Philosophie der Herberge: "Das Ambiente ist einfach, gemäß einer Herberge mit ‚Schrunden’. Ein Haus der ‚Halbstille’, in dem viele Bücher einladen (verteilt in den Zimmern sowie in der Bibliothek - dem ‚Literatenkammerl’), sich zurückzuziehen. Kein TV, zum Musikhören kann aus einer umfangreichen CD-Sammlung ausgewählt werden." Hier möchte man sein Haupt am liebsten gleich betten, oder?

Solange die Existenz
und die Lage
des Paradieses
nicht geklärt sind
halte ich mich
an dich.

[Peter Turrini, Im Namen der Liebe]

Literaturtipp: Rainer Maria Rilke "Auguste Rodin"

... den Text aus dem Jahr 1903, als Rilke in Paris beim französischen Bildhauer Auguste Rodin als Sekretär arbeitete, kann man hier online vollständig nachlesen:

Unterwegs: Architektur in Mexiko






[Fotos: C. Hoff]

Freitag, 9. Mai 2008

Reisetipp: Kunst in Cottbus





[Fotos: Marlies Kross]


In das ehemalige Dieselkraftwerk ist das Kunstmuseum eingezogen. Hier schon mal ein Besuch im Netz:

http://www.museum-dkw.de/

Donnerstag, 8. Mai 2008

Ausstellungstipp: Secrets - Dessous ziehen an



[Fotos: Textilmuseum, Gilles Berquet]

Im Textilmuseum im schweizerischen St. Gallen findet bis zum 30. Dezember 2008 die Ausstellung "Secrets - Dessous ziehen an" statt, die die Pariser Modedesignerin Chantal Thomass kuratiert hat.

Dessous akzentuieren die Weiblichkeit und geben seit jeher ein klares Statement zum Moral-, Intimitäts- und Ästhetikkodex unserer Gesellschaft ab. Secrets widerspiegelt einen Teil der Sitten- und Kulturgeschichte, zeigt die historischen Besonderheiten, die Modernität und gesellschaftliche Bedeutung von Dessous auf. Mehr dazu unter:

http://www.textilmuseum.ch/

Samstag, 3. Mai 2008

Reisetipp: Sinai









[Copyright: Haubitz + Zoche]

Mehr Fotos von Hotelruinen auf dem Sinai sind zu finden unter:

http://www.zeit.de/online/2008/18/bg-sinai-hotels?1

Donnerstag, 1. Mai 2008

Veranstaltungstipp: Ist Schönheit messbar?



[Foto: Gottlieb Daimler- und Karl Benz-Stiftung]

Am Mittwoch, den 7. Mai 2008 findet in der Konrad-Adenauer-Stiftung in Berlin das Symposium "Ist Schönheit messbar?" der Gottlieb Daimler- und Karl Benz-Stiftung statt. Hier einige der Themen und Referenten:

Über Geschmack lässt sich streiten!
Prof. Dr. Wolfgang Klein, Max-Planck-Institut für Psycholinguistik, Nijmegen

Was ist ein schönes Gesicht?
Prof. Dr. Dr. Peter Deuflhard, Konrad-Zuse-Zentrum für Informationstechnik, Berlin

Von den erogenen Zonen des Gehörs, oder: Schöne Stellen in der Musik
Prof. Dr. Ulrich Konrad, Universität Würzburg, Institut für Musikwissenschaft

Ein Automobil wird sinnlich wahrgenommen
Prof. Peter Pfeiffer, Daimler AG, Stuttgart

Vermessene Schönheit. Zur Geschichte und Zukunft eines Mythos
Prof. Dr. Gerhard WolfKunsthistorisches Institut in Florenz - Max-Planck-Institut

http://www.daimler-benz-stiftung.de/home/events/berlin/de/start.html

Lesetipp: Essen wie Gott in Italien





[Fotos: Arclinea/Designlines]

Champagner-Gläser klingen, köstliche Hors d’Œuvres werden von livrierten Kellnern auf silbernen Tabletts herumgereicht, Damen mit toupierten Frisuren und distinguierte Herren im Frack tummeln sich in stucküberladenen Räumen und plaudern in einem globalen Sprachgewirr über Politik und Kulturelles. So oder so ähnlich stellt man sich gemeinhin einen diplomatischen Empfang vor. Was dahinter – genauer gesagt in der Küche – vor sich geht, bleibt meist außen vor. Deshalb schauen wir genauer hin: in die Küche der italienischen Botschaft in Washington, ausgestattet von Arclinea und Scholtès, gestaltet von Antonio Citterio. Hier wird für den italienischen Botschafter in Washington, Giovanni Castellaneta, und seine illustren Gäste gekocht. Wer mehr über diese Küche erfahren möchte, klickt hier:

Reisetipp: DDR-Relikte in Leipzig











[Fotos: C. Hoff]

Einige bauliche Relikte aus DDR-Zeiten stehen noch und sind der Abrissbirne (bis jetzt)entkommen, so zum Beispiel das ehemalige Warenhaus "Konsument" in Leipzigs Innenstadt. Hier gibt es eine ausführliche Literaturliste zum Thema DDR-Architektur: