Donnerstag, 26. Mai 2011

Podcast: Trip to the Dead Sea

video

[Film: Hakan Dagistanli]

Lesetipp: Dinner bei Mies









[Kristina Doyle/ Alison Woo]

Es geht rasant nach oben. Im 54. Stock kommt der Fahrstuhl zum Halten. Wir sind auf der Wellington Street, mitten in Toronto. Hier oben liegt nicht nur eines der besten Restaurants Kanadas, auch der Ort könnte spektakulärer nicht sein: ein 222 Meter hoher Wolkenkratzer von Mies van der Rohe aus den späten sechziger Jahren. Zum Artikel:

http://www.designlines.de/praxis/Dinner-bei-Mies_1605233.html

Samstag, 14. Mai 2011

Lieblingsort: Am Ontario-See, Toronto









[Fotos: C. Hoff]

Bild des Tages



[Foto: C. Hoff]

Ausstellungstipp: Max Frisch zum 100. Geburtstag



Max Frisch in seiner Wohnung im Lochergut, Zürich 1967
© Barnabas Bosshart/ Fotostiftung Schweiz

Ausstellung bis zum 4. September 2011

im Museum Strauhof, Zürich

Literatur lebt durch ihre Rezeption. Wie ungeheuer vielfältig sie sein kann, zeigt sich bei der Suche nach den Spuren von Max Frisch heute, genau 100 Jahre nach seiner Geburt. Wie kaum ein anderer Autor spricht Frisch Menschen quer durch alle Gesellschaftsschichten und Generationen an.

Die Ausstellung befragt Max Frischs Leben und Werk konsequent aus der Perspektive seiner Rezeption. Sie interviewt Schüler und Professoren, Wanderer und Schriftsteller, Graffitikünstler und Wissenschaftler, Oberkellner und Politiker zu Max Frisch. Sofort wird deutlich: Sein Werk ist in Gebrauch, es hat ein Gegenüber, wird kontrovers gelesen und diskutiert, im Theater geschaut oder im Film erlebt. Es begegnet uns in unzähligen Zitaten im Alltag, vom Bonmot des Lehrers bis hin zur Spruchweisheit auf der Zigarettenpackung; den einen quält es im Unterricht und den anderen bringt es zu sich selbst.

Neben zahlreichen Video-Interviews mit Frisch-Leserinnen und -Lesern vereinigt die Ausstellung Fotos und Filmausschnitte, unveröffentlichte Briefe, Objekte und Originaltyposkripte. Schließlich präsentiert sie zahlreiche seiner Werke durch die Stimmen von Experten und Liebhabern.Aus allen Richtungen sich annähernd, zeichnet die Ausstellung nach, wie sich Autor und Werk in das kulturelle Selbstverständnis eingeschrieben haben, und versucht sich damit an einer Bestandsaufnahme: Wie viel Max Frisch steckt in der Gegenwart und in jedem von uns? [Text: Museum]

http://www.stadt-zuerich.ch/kultur/de/index/institutionen/museum_strauhof.html

Lesetipp: Wie Frankreich nach Australien kam












[Fotos: Earl Carter/ Designlines]


Gleich gegenüber vom idyllischen Botanischen Garten in Melbourne liegt es: das Restaurant The Millswyn. Das französisch angehauchte Bistro ist der neue kulinarische Hotspot in der australischen Metropole. Gestaltet wurde es vom ebenfalls dort ansässigen Designstudio Hecker & Guthrie – Spezialisten im Entwurf von gastronomischen Interieurs. Heraus gekommen ist ein Innenraum, der vor allem skandinavisches Lebensgefühl atmet: licht und hell und auch verspielt. Ein wenig jedenfalls. Zum gesamten Artikel:

http://www.designlines.de/praxis/Wie-Frankreich-nach-Australien-kam_1571481.html

Freitag, 6. Mai 2011

Podcast: Niagara-Fälle (Horseshoe Falls)


video


[Video: C. Hoff]

Bild des Tages



[Foto: C. Hoff]

http://www.ritzcarlton.com/en/Properties/Toronto/Default.htm

Lieblingsort: Niagara-Fälle







Ausstellungstipp: William Wauer und der Berliner Kubismus





[Fotos: Georg-Kolbe-Museum]


Ausstellung im Georg-Kolbe-Museum, Berlin
Bis 19. Juni 2011

„Der Berliner Bildhauer William Wauer hat als Erster in Europa die reine kubistische Plastik geschaffen.“ (Rudolf Blümner, 1921)

Im Zentrum der Ausstellung steht das plastische Werk des Berliner Künstlers William Wauer. Er trat ab 1916 in Herwarth Waldens legendärer Avantgarde-Galerie „Der Sturm“ auf der Potsdamer Straße als Bildhauer und Maler in Erscheinung, nachdem er vorher unter anderem erfolgreich als Theater- und Filmregisseur gearbeitet hatte. Seine Skulpturen zeichnen sich durch eine kantig-geometrisierte Abstraktion aus und führten insbesondere im Bereich der Porträtplastik zu einer völlig neuen Ausdrucksform. Sein berühmtestes Werk, die „Monumentalbüste“ von Herwarth Walden, ist zu einem Inbegriff formaler Radikalität der deutschen Moderne geworden. 1937 wurden Wauers Werke als „entartet“ diffamiert. Neben den Porträts schuf er eine größere Anzahl Figuren, die im Sinne einer „rhythmisch gebändigten Dynamik“ (Wauer) von raumgreifenden Bewegungslinien durchzogen sind und bis heute ihre formale Aktualität erhalten haben.

Berlin war in den Jahren vor, während und nach dem Ersten Weltkrieg ein internationaler Knotenpunkt der Moderne, in dem sich unterschiedliche Strömungen und Stilformen manifestierten und gegenseitig überlagerten. Die Ausstellung „William Wauer und der Berliner Kubismus“ untersucht die bislang wenig beachteten Einflüsse des Kubismus auf die Bildhauerei der späten Kaiserzeit und Weimarer Republik. Die bewusst plakativ gewählte Begriffsneuschöpfung „Berliner Kubismus“ dient der Aufdeckung und Sichtbarmachung von Tendenzen, die hierzulande bislang nahezu vollständig unter dem Begriff des „Expressionismus“ verborgen waren oder von ihm vereinnahmt wurden.

Der französische Kubismus lieferte für die Bildhauerei die wesentlichen Impulse für eine geometrisierte Reduktion der Körper auf die Grundformen Kubus, Zylinder, Konus und Pyramide. Doch dies ist nur ein Aspekt. Entscheidend war bei der Übertragung der kubistischen Mittel von der Malerei auf die Bildhauerei auch ein neuartiges Raumverständnis im Hinblick auf eine vollplastische Entfaltung und Durchdringung von Flächen, Massen und Umraum. Das „Kubische“, wie es im deutschen Kunstgespräch bereits im Zusammenhang archaischer und außereuropäischer Skulptur behandelt wurde, war für die avantgardistische Bildhauerei der Epoche ein wesentlicher formaler Bezugspunkt.

[...] Viele avantgardistische Skulpturen aus dieser Zeit habenden Bildersturm der Nationalsozialisten sowie die Zerstörungen des Zweiten Weltkriegs nicht überstanden und sind nur noch in Fotografien erhalten. Neben Skulpturen und architektonischen Entwürfen werden deshalb auch Bildtafeln den Besucher in die Formenwelt des „Berliner Kubismus“ einfuhren. [Text, gekürzt: Museum]

http://www.georg-kolbe-museum.de/

Donnerstag, 5. Mai 2011

Reisetipp: Unterwegs in Toronto




Lesetipp: Über den Dächern von Tadten







[Fotos: Designlines; Wolfgang Thaler]

Tadten ist ein 1500-Seelen-Ort in der Nähe des Neusiedlersees. Aus der Dachlandschaft des typisch burgenländischen Angerdorfs heraus ragt ein besonders extravagantes Exemplar. Das Dach gehört zum Neubau des Weinguts Erich Sattler. Verantwortlich für das auffällige Gebäude – es birgt Fassraum, Verkostungsraum, Büro und Schlafzimmer – zeichnet das in Wien ansässige Büro Architects Collective. Weiter zum Artikel:

http://www.designlines.de/praxis/ueber-den-Daechern-von-Tadten_1578081.html