Freitag, 27. Juli 2012

Heute ist Olympia!

























[Fotos: C. Hoff]

Das britische Designerduo Barber & Osgerby im April diesen Jahres auf dem Salone del Mobile in Mailand: Sie präsentieren die von ihnen entworfene Fackel für die Olympischen Sommerspiele 2012, die heute in London eröffnet werden. 

www.barberosgerby.com

www.london2012.com

Produktvorstellung: Wasserkocher von Jacob Jensen
























[Fotos: Jacob Jensen]

Und es wurde heiß: Der dänische Designhersteller Jacob Jensen hat einen neuen elektrischen Wasserkessel in zwei Größen entworfen. Er kommt in den Farben Schwarz, Silber oder Gold daher. Technisch-schlicht in der Formgebung, gefällt er durch einen großen, über die gesamte Höhe des Wasserkessels laufenden schwarzen Griff und die praktische Klappöffnung.

www.jacobjensengroup.com


Samstag, 21. Juli 2012

Buchtipp: Wallpaper City Guides Porto + Istanbul
























[Fotos: Phaidon]

Immer wieder schon und informativ sind sie. Voll mit Unmengen von Informationen, Tipps und Fotos zu den Themen Design, Architektur, Shopping und Lifestyle sind die Wallpaper City Guides von Phaidon. Ganz neu erschienen sind die Städteführer Istanbul und Porto. Mitten in der Urlaubszeit will man beim Betrachten der Bilder nur noch weg und die Städte erkunden!

de.phaidon.com

Donnerstag, 19. Juli 2012

Lesetipp: Atelier + Küche = Labore der Sinne


















[Fotos: Museum; Designlines]

Wer schon immer einmal Gummibärchen, vermischt mit Zigarettenfiltern, Korken, Klebstoff und Farbe sehen wollte, muss diesen Sommer in den Westen der Republik reisen. Denn im Marta Herford findet eine Ausstellung statt, in der sich alles um das Thema Küche, Atelier, Kochen und Kunst dreht. Und genauso sensorisch wie der Titel der Ausstellung klingt – Atelier + Küche = Labore der Sinne – geht es zu in den edlen Hallen der Kunst. Klick zum ganzen Artikel:

www.designlines.de


Podcast: Ahmed Mater, Evolution of man























[Video: Ahmed Mater]

blog.ahmedmater.com

Lese- und Ausstellungstipp: Endstation Meer?






















 
[Fotos: Museum; Designlines]

Plastik ist überall. Seit den fünfziger Jahren sind Zahnbürsten, Stühle, Flaschen und Tüten aus dem unverwüstlichen Material unsere täglichen Begleiter. Auch für die Anwohner von Kamilo Beach auf Hawaii. Dort allerdings sitzen sie nicht auf Spritzgussstühlen, trinken aus PET-Flaschen oder tragen ihr Hab und Gut in Plastiktüten umher – nein, am Kamilo Beach werden Unmengen des gleichermaßen praktischen, wie fast unvergänglichen Materials an den weißen Sandstrand geschwemmt, so dass an Badevergnügen nicht mehr zu denken ist. Zum ganzen Artikel:

www.designlines.de

Donnerstag, 12. Juli 2012

Ausstellungstipp: Oh, Plastiksack!



















[Fotos: Museum]

Bis 7. Oktober 2012
im Gewerbemuseum Winterthur, Schweiz

Allgegenwärtig und international, flüchtig im Gebrauch und dennoch unverwüstlich - der Plastiksack steht für unsere Globalgesellschaft schlechthin und wandert nun auch ins Museum. Ob Kult oder Müll, geliebt oder verpönt, er spaltet die Geister, polarisiert und spiegelt unser Konsumverhalten. Er stärkt Status und Identität, stört die Ökologie, wird liebevoll oder umweltbewusst gesammelt, erzählt Kulturgeschichte und ist aktuelles Thema in Kunst und Design. 

Die Ausstellung [..] zeigt erstmals in dieser interdisziplinären Form über dreißig internationale Positionen aus zeitgenössischer Kunst und aktuellem Design und erzählt gleichzeitig ausgesuchte, kulturhistorische, ästhetische und politische Plastiksack-Geschichten mit Sammlungen aus Deutschland und der Schweiz. Die Eigenproduktion des Gewerbemuseums wird kuratiert von Susanna Kumschick und Ida-Marie Corell, Autorin des 2011 erschienenen Buches «Alltagsobjekt Plastiktüte». [Text; gekürzt: Museum]

gewerbemuseum.ch


Mittwoch, 11. Juli 2012

Webtipp + Produktvorstellung: studio vit


























[Fotos: studio vit]

www.studiovit.se

Lesetipp: Hamam im Adlerhorst



















[Fotos: D-Hotel/ C. Hoff; Designlines]

Zugegeben, ein wenig holprig ist die Anreise schon. Vom Flughafen Dalaman im Süden der Türkei geht es noch zwei Stunden Richtung Westen, ehe das Ziel erreicht ist. Doch die Anstrengungen lohnen sich, liegt das D-Hotel Maris einsam auf der von einem Naturschutzgebiet umgebenen Halbinsel Datça. Ursprünglich ein Robinson Club, wurde es nach einer Komplettsanierung im April als elegantes Fünf-Sterne-Haus wiedereröffnet. Ebenso elegant gestaltet ist der Spa-Bereich des Hotels, der mit einem modernen Hamam aufwartet. Zum gesamten Artikel geht es hier:

www.designlines.de


Donnerstag, 5. Juli 2012

Ausstellungstipp: Mexicanidad

















[Foto: Gemälde Frida Kahlo; Kunsthalle Würth]

Bis 16. September 2012 in der
Kunsthalle Würth, Schwäbisch Hall

Mit rund 300 bedeutenden Werken herausragender Vertreter der mexikanischen Kunstgeschichte des 20. Jahrhunderts beleuchtet die Kunsthalle Würth das Phänomen der „Mexicanidad“, jener spezifisch mexikanischen, schwer zu fassenden und sich beständig selbst hinterfragenden Mentalität, die aus der wechselvollen Geschichte der ebenso jungen wie hybriden Nation hervorgegangen ist.
Erst nach Erlangung der Unabhängigkeit (1821) von Spanien insbesondere aber im Zuge der mexikanischen Revolution (1910-1920) gegen den Diktator Porfirio Díaz entstand ein Bewusstsein dafür, dass es in Mexiko eine autonome vorspanische Vergangenheit gegeben hatte. Spektakuläre archäologische Entdeckungen und Erforschungen der indigenen Völker und ihrer vorspanischen Kulturgeschichte beförderten das Interesse an den verschütteten Wurzeln und ließen das Bedürfnis nach einer Rückeroberung des vergessenen Erbes so sehr erstarken, dass das Land nunmehr durch das Selbstbild der Mestizaje geprägt schien. Waren die Künstler bislang ausschließlich dem Leitbild des europäischen Kunstgeschmacks gefolgt, kam nun das Interesse für die eigene, in der Regel mestizische Herkunft und die Kulturen der Vorfahren hinzu. Die Forderung des postrevolutionären Bildungsministers José Vasconcelos, zu einer kosmischen Rasse zu verschmelzen, konnte natürlich nicht eingelöst werden. Dennoch führte die ideelle und künstlerische Auseinandersetzung mit dem geheimnisvollen indianischen Erbe, das jahrhundertelang durch die ibero-katholische Tradition überlagert aber nie gänzlich ausgelöscht werden konnte, bei gleichzeitiger Positionierung innerhalb der Kunst der Moderne, zu einem jeweils sehr individuellen Ausdruck. Frida Kahlo, Diego Rivera, Rufino Tamayo, Adolfo Riestra und Francisco Toledo gelten heute als Protagonisten der mexikanischen Kunstgeschichte des 20. Jahrhunderts und könnten dabei unterschiedlicher nicht sein.
Diego Rivera steht als einer der Hauptvertreter des mexikanischen Muralismo für die in erster Linie sozialpolitisch motivierte agitatorische Malerei der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Die Kunst seiner rund 20 Jahre jüngeren Frau Frida Kahlo, einer der berühmtesten Künstlerfiguren Mexikos, versinnbildlicht Selbstinszenierung als Lebensform. Ihre Arbeiten sind und eine permanente Demonstration der Stärke in ihrer Kampfansage an die Leiden, die sowohl ihr von Krankheiten geplagter Körper als auch ihre Rolle als Frau in einer vom Machismo geprägten Kultur verursachten.
Der große Kolorist Rufino Tamayo hingegen, Generationsgenosse Frida Kahlos, so der mexikanische Schriftsteller Carlos Fuentes „er ist vielleicht mexikanischste unter den Malern, der die Farben des Landes sah, die den Muralistas entgangen waren“. Er fand als einer der ersten den Mut, diese so bedeutsame Bewegung kritisch zu hinterfragen und damit den Weg frei zu machen für die nachfolgende Generation von Künstlern. Francisco Toledo, zapotekischer, also indigener Abstammung und Adolfo Riestra sind nicht mehr nur Erben der jüngsten Vergangenheit, sondern finden zurück zu den unmittelbaren Ursprüngen der mexikanischen Kultur. Diese schließt die Volkskunst ebenso ein wie prä-hispanisches und europäisches Erbe und ist dabei „alltäglich, brutal und engelsgleich, furchtsam und unschuldig, anheimelnd und befremdend“ so Carlos Fuentes aber immer faszinierend.
Die Ausstellung wird mit mexikanischen Fundstücken aus präkolumbianischer Zeit und originalen mexikanischen Ofrenda-Objekten kontextualisiert. Da Frida Kahlos Garderobe legendär, und zudem künstlerischer Ausdruck ihrer persönlichen Interpretation der „Mexicanidad“ war, ergänzen einige ihrer prachtvollen Huipiles (ärmellose Oberteile) und Porträtfotos der Kahlo von Nickolas Muray, die sie in ihren schönsten Trachten zeigen, die Schau ebenso wie rund 150 Fotografien ihrer berühmten wiederentdeckten eigenen Fotosammlung. [Text: Museum]

http://kunst.wuerth.com

Lesetipp: Gut Kirschen essen

















[Fotos: Saša Hess; Designlines]

Tiefrote Kirschen hängen von der Decke herab. Riesig sind sie und leuchten können diese Kirschen auch noch. Zu finden sind sie in der Bar AS Aperitivo in der slowenischen Hauptstadt Ljubljana. Nika Zupanc, die bisher vorrangig als Produktdesignerin von sich reden machte, hat mit der Bar ihr erstes Interiorprojekt verwirklicht. Hier dominieren Designerstücke, selbst entworfene Möbel und die Farbe Schwarz in Kombination mit Materialien wie Holz, Beton und Stein. Zum gesamten Artikel:

www.designlines.de

Produktvorstellung: Kunterbunte Leuchtobjekte























[Fotos: Ben Busche]

www.brutdeluxe.com