Donnerstag, 31. Dezember 2009

Frohes neues Jahr!



[Foto: C. Hoff]

Dienstag, 29. Dezember 2009

Bild des Tages



[Foto: C. Hoff]

Ausstellungstipp: Gute Aussichten



[Foto: Marta Herford]

Erstmals sind die Gewinner des Wettbewerbs „gute aussichten – junge deutsche fotografie“ bis zum 21. Februar 2010 im Marta Herford zu Gast. Seit fünf Jahren bietet der Wettbewerb Absolventen des Fotografiestudiums einen Rahmen, um ihre Arbeiten einer internationalen Öffentlichkeit vorzustellen. Diese Auswahl deutscher Nachwuchsfotograf/inn/en ermöglicht die Begegnung mit aktuellen Entwicklungen in der Fotografie, die auch experimentellere Formen wie u. a. Installationen oder das „bewegte Bild“ nicht ausschließen. Außerdem richtet Marta Herford mit der Fotografie-Ausstellung den Blick auf eine Disziplin, die in den vergangenen Jahren insbesondere durch deutsche Künstler immer wieder wichtige Impulse erfahren hat. Das Marta Herford ist die erste Station einer Wanderausstellung, die anschließend an weiteren Orten im In- und Ausland zu sehen sein wird. [Text: Museum]

http://www.martaherford.de/pages/de/marta.html

http://www.guteaussichten.org/index.php

Montag, 28. Dezember 2009

Bild des Tages



[Foto: C. Hoff]

Ausstellungstipp: Wilhelm Sasnal







[Fotos: K20]

Noch bis zum 10. Januar 2010 ist in der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen K20 die Ausstellung "Wilhelm Sasnal" zu sehen. Sie zeigt etwa 80 Gemälde. Die Auswahl gruppiert sich um zentrale Themen, auf die der Künstler in seinem Schaffen immer wieder zurückkommt. Dazu gehören Bilder von Familie und Freunden ebenso wie von historischen Personen. Desweiteren thematisiert Sasnal das Fortleben der Moderne in der gebauten Umwelt und das Fliegen als ihr Sinnbild. Daneben stellt der Künstler auch intime Befindlichkeiten dar. Nicht zuletzt beschäftigt er sich mit den Klischee beladenen Ansichten seines Wohnortes Krakau oder mit der Allgegenwart der Kirche in Polen.

Sasnals Malerei hat sich im ersten postkommunistischen Jahrzehnt in Krakau entwickelt. Zu dieser Zeit gehörte er zu einer Gruppe Gleichgesinnter, die sich unter dem Namen Ładnie (Hübsch) gegen die akademische Tradition auflehnte. Es ging diesen Malern um eine im weitesten Sinne realistische Kunst, die sich in bewusst einfacher Manier an populäre Bildsprachen und alltägliche Motive anlehnte. Sasnal hat in der Folge eine große Spannbreite von malerischen Möglichkeiten entwickelt. Sie reicht von den Methoden illustrativer Gebrauchskunst bis zur beinahe völligen Abstraktion. Sasnal ist ein Künstler ohne umfassendes malerisches Programm, das einen einmal beschriebenen Weg festlegen würde. Vielmehr ist jedes Bild ein Einzelereignis. Das gilt für die Wahl des Motivs, das meist als gefundenes oder selbst gemachtes Foto präsent ist, genauso wie für den malerischen Stil.

Auch wenn Sasnal mitunter mehrere Bilder zu einem Thema hintereinander malt, zielt er nicht auf Vereinheitlichung und Wiedererkennbarkeit ab. Stattdessen interessiert ihn die Erscheinung des jeweiligen konkreten Bildes. Intuition und Spontaneität spielen dabei eine wichtige Rolle. Sasnal gehört zu einer Generation, die schnell zwischen heterogenen Einzelbildern vermitteln kann. Diese spezielle Blickintelligenz übersetzt Sasnal in das Medium der Malerei. [Text: Museum; gekürzt]

Dienstag, 22. Dezember 2009

Sonntag, 20. Dezember 2009

Ausstellungstipp: Kunst für Millionen







[Fotos: Schirn Kunsthalle]

Noch bis zum 3. Januar 2010 ist in der Frankfurter Schirn Kunsthalle die Ausstellung "Kunst für Millionen - 100 Skulpturen der Mao-Zeit zu sehen.

Anlässlich des China-Schwerpunkts der Frankfurter Buchmesse zeigt die Schirn erstmals im Westen überhaupt die spektakuläre Skulpturengruppe „Hof für die Pachteinnahme“. Das aus mehr als 100 lebensgroßen Figuren bestehende Ensemble zählt zu den wichtigsten Werken der modernen chinesischen Kunstgeschichte und ist fest im kollektiven Gedächtnis Chinas verankert. 1965 von Lehrern und Absolventen der Kunstakademie Sichuan als ortsspezifische Installation in Dayi geschaffen, wurde die Figurengruppe bald zu einem Musterkunstwerk der ab 1966 eingeleiteten Kulturrevolution erklärt. Von mehreren Varianten, die in den darauf folgenden Jahren angefertigt und überall im Land ausgestellt wurden, ist eine einzige bis heute erhalten geblieben. In einer dramatischen Szenenfolge, die traditionelle chinesische, sowjetische und westliche Elemente zusammenführt, stellt sie die erbarmungsloseAusbeutung der Landbevölkerung durch einen reichen Grundbesitzer der vorkommunistischen Ära dar. In jüngster Zeit wurde das Werk wiederholt von jungen chinesischen Künstlern aufgegriffen und fand Eingang in die aktuellen Diskussionen zur zeitgenössischen Kunst in China. [Text: Museum; gekürzt]

http://www.schirn-kunsthalle.de/index.php?lang=de

Samstag, 19. Dezember 2009

liegen, bei dir

ich liege bei dir. deine arme
halten mich. deine arme
halten mehr als ich bin.
deine arme halten, was ich bin
wenn ich bei dir liege und
deine arme mich halten.

[Ernst Jandl, dingfest]

Lesetipp: In Marmor getaucht







[Fotos: Designlines]

Ganz schön üppig ist das Bad in dieser Villa. Üppig nicht im Sinne überbordender Verzierungen, sondern was die Materialien angeht. Denn feiner „Arabescato“-Marmor aus Italien kam hier geradezu verschwenderisch zum Einsatz. Ganz abgesehen von einem großzügigen Außenpool und einem weiteren luxuriösen Badezimmer. Die Villa namens „M2“ entwarf der am Londoner Royal College of Arts ausgebildete Architekt und Designer Jonas Lindvall in einem Dorf südlich der schwedischen Stadt Malmö. Zum Artikel:

Sonntag, 13. Dezember 2009

Produktvorstellung: Dreamball






[Fotos/ gesehen bei: http://www.dezeen.com/2009/12/01/dreamball-by-unplug-design/]

Fußball spielen mal ganz anders, ausgedacht von http://unplugdesign.com/

Bild des Tages



[Foto: http://www.myspace.com/kunstzeitschrift]

Lese- und Ausstellungstipp: Koscher & Co.







[Fotos: Designlines/ Jüdisches Museum Berlin]

Hostien, heilige Kühe, gefilte Fisch, unreine Schweine, Opferlämmer und „kosher style“ sind nur einige Themen einer Ausstellung, die derzeit im Jüdischen Museum in Berlin zu sehen ist. „Koscher & Co. Über Essen und Religion“ stellt Zusammenhänge her zwischen Kultur, Geschichte und Tradition. Dabei werden in der Ausstellung alle großen Weltreligionen behandelt und eine Fülle von Kunst- und Alltagsobjekten gezeigt. Sie spannen den Bogen von Altägypten bis in die Gegenwart und werden ergänzt mit eigens für die Ausstellung produzierten Filmen. Zum Artikel:

Samstag, 5. Dezember 2009

Ausstellungstipp: Botticelli







[Fotos: Städel]

Das Städel Museum präsentiert bis zum 28. Februar 2010 mit ca. 80 Werken Botticellis, seiner Werkstatt und Zeitgenossen die erste Ausstellung zu dem großen Meister der italienischen Renaissance.

Sandro Botticellis Malerei ist zu einem Markenzeichen der italienischen Renaissance geworden. Die ideale Schönheit seiner mythologischen Gestalten und die elegante Anmut seiner Madonnenfiguren machen Botticellis Schöpfungen zum Inbegriff der Florentiner Kunst im Zeitalter der Medici-Herrschaft unter Lorenzo dem Prächtigen. Der Zauber seiner Bildsprache liegt dabei nicht vorrangig in der meisterhaften Umsetzung von Renaissance-Idealen, sondern in der einzigartigen Ausdruckskraft seiner Figurenschöpfungen begründet, die ihre klassisch graziöse Schönheit feierlich und vielfach mit melancholischer Note in Szene setzen.

Der zunächst zum Goldschmied und dann in der Werkstatt des Fra Filippo Lippi ausgebildete Sandro Botticelli zählt zu den erfolgreichsten Malern im Florenz der zweiten Hälfte des Quattrocento. Seit dem Jahr 1470 sicherte er sich prestigeträchtige öffentliche Aufträge und etablierte sich als Maler großer Altarbilder. Zeitlebens stand Botticelli in der Gunst der regierenden Medici und ihrer Gefolgsleute.

Als Tafel- und Freskenmaler gleichermaßen geschätzt, genoss Botticelli höchstes Ansehen über die Grenzen seiner Heimatstadt hinaus und zählte deshalb zum Kreis der Maler, die Papst Sixtus IV. 1481 zur Ausstattung der Sixtinischen Kapelle nach Rom bestellte. Vor allem sein viel diskutiertes Spätwerk bringt die charakteristischen Merkmale seines eigenwilligen Stils zu extremer Entfaltung. Von der Zeichenkunst geleitet, folgt Botticelli der Vorliebe, seine Figurendarstellungen scharf konturiert, stark bewegt und gestenreich in Szene zu setzen und dabei mehr in Linien- und Flächengefügen denn in Raum und Volumen zu komponieren. Seine Malerei hebt sich auf diese Weise schon seit seinen frühen Jahren deutlich von der Konkurrenz und den aktuellen theoretischen Forderungen ab.

Die Sonderausstellung widmet sich kostbaren Schöpfungen aus allen Schaffensphasen Botticellis, konfrontiert diese mit thematisch verwandten Werken seiner Künstlerkollegen und beleuchtet sie im historischen Kontext ihrer Entstehung. In drei Teile gegliedert stellt sie die verschiedenen Aufgaben und Themenkreise vor, denen Botticellis malerisches Œuvre verpflichtet ist. An erster Stelle führen Porträts sowie allegorische Bildnisse vor Augen, wie differenziert der Maler diese hoch entwickelte Gattung zu nutzen und durch neue Impulse zu bereichern verstand. Im Mittelpunkt des zweiten Teils stehen Botticellis berühmte mythologische Darstellungen weiblicher Gottheiten und Tugendheldinnen, das dritte Kapitel der Ausstellung widmet sich schließlich dem reichen Bestand seiner religiösen Malerei. [Text: Museum; gekürzt]

http://www.staedelmuseum.de/sm/index.php?StoryID=724

Donnerstag, 3. Dezember 2009

Lesetipp: Was Buebli und Bürli mit Starbucks zu tun haben






[Tobias Friemann]

Der kleine Junge mit der kecken Haartolle läuft einen Schritt voraus, einen Laib Brot unter den Arm geklemmt. Was wie der Beginn einer Kurzgeschichte klingt, ist das Logo der Bäckerei Buchmann in Zürich. Dort, am Max-Bill-Platz 13, haben Schieber De Zanet Innenarchitekten einen Verkaufsraum mit Café entworfen, der sich mit einem klar durchdachten Konzept präsentiert. Zum Artikel: